Der mysteriöse Erfinder von Bitcoin (BTC), Satoshi Nakamoto, ist seit dieser Woche reicher als Bill Gates. Das hat alles mit dem explosiven Anstieg des Bitcoin-Kurses zu tun, der in der vergangenen Nacht erstmals die Marke von 124.000 Dollar durchbrach.
Bitcoin-Kurs erreicht Rekordhoch
Bitcoin (BTC) stieg am Donnerstag um 3,4 Prozent und markierte ein Allzeithoch von 124.457 Dollar. Damit ist die Marktkapitalisierung von BTC auf 2.456 Milliarden Dollar gestiegen. Die Kryptowährung ist nun offiziell das fünftgrößte Finanzasset der Welt – und lässt damit sogar Google (Alphabet) hinter sich.
Der Kursanstieg kommt nicht aus heiterem Himmel. Anleger rechnen mit Zinssenkungen durch die US-Notenbank (Federal Reserve). Unterdessen fließt institutionelles Geld erneut in großem Umfang in den Markt, nicht zuletzt dank des erneuten Optimismus nach dem positiven Ausgang des Rechtsstreits zwischen Ripple und der Aufsichtsbehörde SEC.
Satoshi Nakamotos Vermögen übertrifft das von Gates
Die Kursrallye hat auch Satoshi Nakamotos Vermögen deutlich nach oben getrieben. Der anonyme Erfinder von Bitcoin soll etwa eine Million BTC besitzen, was zum aktuellen Kurs rund 133,5 Milliarden Dollar entspricht. Damit lässt er sogar Microsoft-Gründer Bill Gates hinter sich, dessen Vermögen auf 118,7 Milliarden Dollar geschätzt wird.
Obwohl niemand weiß, wer hinter dem Pseudonym steckt, gehört Nakamoto nun zu den zehn reichsten Menschen der Welt.
Trumps Politik sorgt für Milliardenzuflüsse
Auch die Politik von Donald Trump spielt eine Rolle beim Aufschwung von Krypto. Der US-Präsident unterzeichnete kürzlich ein Dekret, das Pensionsfonds erlaubt, in alternative Anlagen wie Bitcoin zu investieren. Dadurch könnten möglicherweise 12.000 Milliarden Dollar an Pensionsgeldern für den Kryptomarkt verfügbar werden.
Seit Trumps Wahlsieg im November 2024 ist der Gesamtmarkt um 67 Prozent gewachsen. Der weltweite Kryptomarkt ist nun 4,18 Billionen Dollar wert.
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