Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Konto bei Bitvavo eröffnen
und 15 XRP gratis sichern
World, das Identitätsprojekt von OpenAI-Chef Sam Altman, hat neue Sicherheitstechnologie angekündigt, die Banken und Finanzinstitute besser vor Betrug mit künstlicher Intelligenz (KI) schützen soll.
Mit World ID können Unternehmen prüfen, ob sie tatsächlich mit einem Menschen kommunizieren. Auch KI-Assistenten können künftig nachweisen, dass sie befugt sind, im Auftrag einer Person zu handeln.
Die neuen Anwendungen sollen vor allem Betrug mit Deepfakes verhindern. Mit dieser KI-Technologie können Kriminelle täuschend echte Videos und Stimmen erzeugen. Dadurch wird es immer schwieriger, echte Personen von digitalen Fälschungen zu unterscheiden.
Mit der Erweiterung richtet sich World an Finanzinstitute und Unternehmen, die sensible Informationen austauschen oder große Transaktionen abwickeln.
Die Gefahren von KI-Betrug zeigten sich 2024 bei einem aufsehenerregenden Fall rund um das Ingenieurbüro Arup. Ein Mitarbeiter überwies damals 25,6 Millionen Dollar, nachdem er an einer Videokonferenz mit vermeintlichen Kollegen teilgenommen hatte.
Im Nachhinein stellte sich heraus, dass alle anderen Gesprächsteilnehmer mithilfe von KI nachgebildet worden waren. Kriminelle hatten deren Gesichter und Stimmen so überzeugend gefälscht, dass der Mitarbeiter glaubte, mit echten Kollegen zu sprechen.
World verweist auf diesen Vorfall, um die Notwendigkeit besserer Identitätsprüfungen zu verdeutlichen. Dem Unternehmen zufolge werden Deepfakes immer realistischer, während KI-Systeme zugleich häufiger eigenständig Finanzaufgaben übernehmen.
Ein zentraler Bestandteil der Ankündigung ist die Integration von World ID in Zoom. Damit können Teilnehmer an Videokonferenzen nachweisen, dass ihre Identität bereits überprüft wurde.
Wer die Verifizierung erfolgreich abschließt, erhält ein blaues Abzeichen. Andere Teilnehmer können daran erkennen, dass sie mit einer verifizierten Person kommunizieren.
Für diese Prüfung kann der Orb eingesetzt werden, ein kugelförmiges Gerät von etwa der Größe eines Fußballs. Es scannt die Iris eines Nutzers, um dessen Identität eindeutig festzustellen.
Unternehmen können selbst festlegen, wann eine Identitätsprüfung verpflichtend ist. Die Funktion ist vor allem für vertrauliche Besprechungen, wichtige Geschäftsentscheidungen und Gespräche über hohe Geldbeträge vorgesehen.
Mit dieser zusätzlichen Absicherung will World verhindern, dass sich Kriminelle in Videokonferenzen als Kollegen, Vorgesetzte oder Geschäftspartner ausgeben.
Neben der Zoom-Integration stellt World eine neue Anwendung für KI-Agenten vor. Diese digitalen Assistenten können selbstständig Aufgaben erledigen, etwa Produkte bestellen, Informationen verarbeiten oder Finanztransaktionen vorbereiten.
Die Verbreitung dieser Technologie stellt Unternehmen vor eine neue Herausforderung: Sie müssen feststellen können, ob ein KI-Agent tatsächlich berechtigt ist, im Auftrag eines Kunden zu handeln.
World ID soll dieses Problem lösen, indem Nutzer einen Verifizierungsnachweis mit einem vertrauenswürdigen KI-Agenten verknüpfen können. Unternehmen können damit prüfen, ob der digitale Assistent im Auftrag einer verifizierten Person handelt.
Tiago Sada, der bei World für die Produktentwicklung verantwortlich ist, vergleicht das System mit einer Vollmacht. So wie eine Person eine andere mit bestimmten Angelegenheiten beauftragen kann, soll dies künftig auch bei einem KI-Assistenten möglich sein.
Nach Angaben von World könnte die Technologie eine wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung des Onlinehandels spielen, in dem KI-Systeme eigenständig Einkäufe und andere Transaktionen abwickeln.
An der Entwicklung der neuen World-ID-Anwendungen sind mehrere namhafte Finanzunternehmen beteiligt.
Bain Capital, OpenExchange, Outtake, Pantera Capital und VanEck Funds gehören zu den ersten Partnern, die an der Konzeption der Technologie mitarbeiten.
Laut einem World-Sprecher werden die beteiligten Unternehmen Orb-Geräte in ihren Büros aufstellen. Mitarbeiter, die ihre Identität noch nicht per Iris-Scan bestätigt haben, können dies dort nachholen.
Ein Iris-Scan ist allerdings nicht für jede Prüfung erforderlich. World bietet drei verschiedene Verifizierungsstufen an.
Auf der einfachsten Stufe lässt sich die Identität mit einem amtlichen Ausweisdokument wie einem Reisepass bestätigen. Die höchste Stufe namens „Proof of Human“ gleicht ein Selfie mit zuvor erfassten Verifizierungsdaten ab.
Unternehmen können so selbst entscheiden, welches Sicherheitsniveau sie benötigen.
World ID soll Identitätsbetrug verhindern. Der Einsatz von Iris-Scans wirft jedoch auch Datenschutzfragen auf.
Biometrische Daten wie Iris-Scans und Fingerabdrücke sind besonders sensibel. Anders als ein Passwort lassen sich diese Merkmale nicht einfach ändern.
World erklärt, dass der Orb die Daten sicher verarbeitet und verschlüsselt. Nach Angaben des Unternehmens kann World die ursprünglichen Iris-Scans selbst nicht einsehen. Auch gebe es keine zentrale Datenbank mit sämtlichen persönlichen Daten der Nutzer.
Sada vergleicht die Bedenken gegenüber der Technologie mit den anfänglichen Vorbehalten gegen Apples Touch ID und die Gesichtserkennung auf Smartphones.
Er betont, dass Nutzer ihre persönlichen Fotos weder World noch Sam Altman direkt zur Verfügung stellen müssen. Nach Unternehmensangaben ist die Technologie zudem quelloffen, sodass ihre Funktionsweise unabhängig überprüft werden kann.
Dennoch bleibt der Schutz persönlicher Daten eine zentrale Frage, wenn biometrische Identitätsprüfungen in größerem Umfang eingesetzt werden.
World ist nicht das einzige Technologieunternehmen, das sich mit der wachsenden Bedeutung von KI-Agenten beschäftigt.
Große Unternehmen wie Amazon und JPMorgan haben Maßnahmen ergriffen, um bestimmte automatisierte Programme, sogenannte Bots, zu blockieren.
Ein vollständiger Ausschluss von Bots könnte Unternehmen laut Sada jedoch schaden. Denn immer mehr Verbraucher und Organisationen nutzen KI-Assistenten, um Produkte zu vergleichen, Einkäufe zu erledigen und andere Aufgaben auszuführen.
Auch Cloudflare entwickelt Technologie, mit der sich vertrauenswürdige KI-Agenten erkennen lassen. Das Internetunternehmen kündigte im August ein Identifikationssystem für KI-Agenten an. Dazu gehört eine digitale Wallet, mit der diese Systeme Finanztransaktionen ausführen können.
Unternehmen stehen vor der Aufgabe, schädliche Bots abzuwehren, ohne legitime KI-Assistenten unnötig zu blockieren.
Die Erweiterung von World ID und die Zusammenarbeit mit großen Finanzunternehmen haben Worldcoin (WLD) bislang kaum positive Kursimpulse gegeben.
Den vorliegenden Kursdaten zufolge notierte WLD bei rund 0,49 Dollar. Damit verzeichnete der Coin innerhalb von 24 Stunden einen Rückgang um etwa 0,7 Prozent.
In den vorangegangenen sieben Tagen belief sich das Minus auf gut elf Prozent. Auf Monatssicht stand dagegen ein Kursanstieg von mehr als 14 Prozent zu Buche.
Der aktuelle Kurs liegt zudem weit unter dem Allzeithoch. Worldcoin hatte zuvor einen Höchststand von 11,74 Dollar erreicht, seitdem aber fast 96 Prozent seines Wertes verloren.
Auch frühere Investitionen in das Projekt hatten sich nicht unmittelbar positiv auf den Kurs ausgewirkt. Im Juni fiel WLD um mehr als zehn Prozent auf 0,34 Dollar – trotz einer Finanzierungsrunde über 52,5 Millionen Dollar für den weiteren Ausbau der World-ID-Infrastruktur.
Mit den neuen Anwendungen will World seine Rolle bei der Absicherung digitaler Identitäten und Finanztransaktionen ausbauen. Ob das wachsende Interesse großer Unternehmen auch dem WLD-Kurs zugutekommt, ist bislang offen.
Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.
Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.
👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten
Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.
Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.
Sicher bezahlen mit
Apple hat für den 28. Oktober eine Veranstaltung angekündigt. Dort wird das Unternehmen voraussichtlich sein erstes MacBook mit Touchscreen sowie weitere neue Produkte vorstellen.
Die G7-Staaten bereiten Simulationen KI-gestützter Cyberangriffe auf Banken vor. Die Übungen sollen Schwachstellen im Finanzsystem aufdecken.
Claude hat in 30 Minuten ein NSA-Rätsel gelöst, das 25 Jahre lang ungelöst blieb. Die überraschende KI-Entdeckung bringt auch eine beachtliche Belohnung ein.
Die US-Regierung hat erneut eine große Menge Bitcoin transferiert. Der Kurs brach daraufhin ein – doch dank Trump besteht dafür kein Anlass.
Evernorth, das XRP als Reserve hält, geht heute Nachmittag um 15:30 Uhr an der Nasdaq an die Börse. Was bedeutet das für Ripple und XRP?
Ripple startet einen neuen Handelsdienst für die Wall Street, während der XRP-Kurs kräftig steigt. Was bedeutet das für XRP-Anleger?