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Russland will Privatanlegern den Kauf von Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Tether (USDT) über regulierte Anbieter ermöglichen.

Die russische Zentralbank hat neue Regeln verabschiedet, die am 17. November in Kraft treten. Damit erhalten Anleger mehr Möglichkeiten zum Kryptokauf, müssen jedoch strenge Auflagen und Kaufobergrenzen beachten.

Russland öffnet Kryptomarkt für Privatanleger

Die russische Zentralbank gab am Freitag, dem 6. November, bekannt, dass Bitcoin, Ethereum und USDT für den regulierten Kryptomarkt zugelassen werden.

Bislang hatten Privatanleger nur eingeschränkten Zugang. Nach den neuen Regeln können auch Anleger ohne besonderen Status die drei Kryptowährungen über zugelassene Anbieter wie Broker und Kryptobörsen kaufen.

Dabei gilt eine Kaufobergrenze von 300.000 Rubel pro Jahr, umgerechnet rund 3.700 Dollar. Diese Grenze gilt je Vermittler.

Vermögende und erfahrene Anleger mit dem Status eines qualifizierten Anlegers erhalten mehr Spielraum. Sie dürfen auch andere Kryptowährungen kaufen und unterliegen keiner vergleichbaren Kaufobergrenze.

Alle Anleger müssen jedoch vor der ersten Transaktion einen verpflichtenden Wissenstest ablegen und über die Risiken von Kryptowährungen informiert werden.

Nach Angaben der Zentralbank wurden Bitcoin, Ethereum und USDT wegen ihrer hohen Marktkapitalisierung, ihres hohen Handelsvolumens und ihrer langjährigen Handelshistorie ausgewählt. Die Aufsicht will damit verhindern, dass unerfahrene Anleger unmittelbar Zugang zu kleineren und riskanteren Kryptowährungen erhalten. <Cite ref=“turn801901search0″/>

Russlands größte Börse plant Kryptohandel ab Dezember

Die neuen Regeln treten am 17. November in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt dürfen regulierte Handelsplattformen die drei Kryptowährungen offiziell anbieten.

Die Moskauer Börse, Russlands größte Wertpapierbörse, will am 1. Dezember den Handel mit Bitcoin, Ethereum und USDT aufnehmen.

Der Handel soll zunächst in begrenztem Umfang erfolgen. Die Börse beginnt mit Testtransaktionen und lässt anschließend schrittweise weitere Marktteilnehmer zu.

Für russische Anleger ist das eine bedeutende Veränderung. Sie erhalten Zugang zu Kryptowährungen über eine inländische Börse, die auch klassische Aktien und andere Finanzprodukte anbietet. <Cite ref=“turn801901search13″/>

Russland will Kryptohandel stärker kontrollieren

Russland erleichtert zwar den Kauf von Kryptowährungen, zugleich will die Regierung den Markt aber stärker beaufsichtigen.

Ab dem 1. Juli 2027 werden Kryptotransaktionen über nicht zugelassene Vermittler weiter eingeschränkt. Damit will Russland verhindern, dass große Teile des Kryptohandels außerhalb des regulierten Finanzsystems stattfinden.

Anleger dürfen ihre Coins zudem nicht ohne Weiteres von regulierten Konten auf eine eigene Wallet übertragen. Das schränkt ihre Möglichkeit ein, eigenständig über die gekauften Coins zu verfügen.

Darüber hinaus bleibt die Verwendung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen als Zahlungsmittel für Waren und Dienstleistungen in Russland verboten.

Russland unterscheidet damit klar zwischen Kryptowährungen als Anlage und als Zahlungsmittel. Privatanleger erhalten mehr Möglichkeiten, digitale Coins zu kaufen. Die Regierung will den Handel jedoch möglichst über beaufsichtigte Anbieter abwickeln lassen. <Cite refs={[„turn801901search4″,“turn801901search9“]}/>

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