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Handelsplattform Robinhood arbeitet an einem eigenen Blockchainnetzwerk, um tokenisierte Aktien anzubieten. Das Unternehmen entscheidet sich dabei für Technologie basierend auf Arbitrum (ARB), was direkt Einfluss auf den Kurs der Altcoin hatte.
Robinhood, das weltweit mehr als 25,8 Millionen Kunden bedient, kündigte am Montag an, dass es tokenisierte Aktien über die europäische Krypto-App anbieten wird. Diese digitalen Aktien werden auf einem neuen Blockchainnetzwerk laufen, das Robinhood selbst entwickelt, inspiriert von der Layer-2-Technologie des Ethereum-Netzwerks.
Die Plattform zielt auf einen Start Ende 2025 oder Anfang 2026 ab. Damit möchte Robinhood die Infrastruktur in eigener Hand behalten und einen wichtigen Marktanteil im Markt der sogenannten Real World Assets (RWA) – digitale Versionen von traditionellen Vermögenswerten wie Aktien, Immobilien oder Anleihen – erobern.
Vorteile sind unter anderem 24/7 Handel mit Aktien und niedrige Transaktionskosten. Durch die Nutzung von Arbitrum-Technologie hofft das Unternehmen, schnelle und kostengünstige Übertragungen zu ermöglichen.
CEO Vlad Tenev sieht die Entwicklung als einen ersten Schritt in Richtung einer Welt, in der die finanzielle Infrastruktur auf Blockchain basiert. Laut ihm sollten Finanzprodukte wie Aktien in Zukunft direkt über Krypto handelbar sein, ohne die Beteiligung von Banken oder traditionellen Börsen.
„Krypto wird das Rückgrat des globalen Finanzsystems,“ sagt Tenev.
Die Ankündigung hatte einen direkten Einfluss auf den Kurs von Arbitrum (ARB). Innerhalb von sechs Stunden nach der Nachricht stieg der Kurs um 26 Prozent, von 0,30 Dollar auf einen Höhepunkt von 0,38 Dollar. Mittlerweile ist ein Teil dieses Gewinns wieder verloren gegangen und ARB steht bei etwa 0,33 Dollar – ein Rückgang von 12,5 Prozent vom Höchststand.
Auffällig ist, dass ARB trotz dieses Anstiegs immer noch weit über 85 Prozent unter seinem Allzeithoch handelt. Das liegt auch an den mäßigen Leistungen des breiteren Altcoinmarktes.
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