Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Konto bei Bitvavo eröffnen
und 15 XRP gratis sichern
Ripple bezeichnet 2026 als sein „bislang bestes Jahr“ und rechnet mit einem Rekordumsatz. Doch XRP, der Coin, mit dem das Unternehmen groß wurde, profitiert davon überraschend wenig. Der Grund: Ripple hat sein Geschäft in den vergangenen Jahren grundlegend umgebaut.
Ripple rechnet damit, Ende 2026 einen annualisierten Umsatz von rund 900 Millionen Dollar zu erreichen. Das teilte das Unternehmen heute auf seiner jährlichen Konferenz Swell in New York mit.
Gemeint ist die sogenannte Run Rate: der aktuelle Umsatz, hochgerechnet auf ein ganzes Jahr. Das entspricht rund 75 Millionen Dollar im Monat. Die Zahl der Kunden, die mehrere Dienste kombinieren, hat sich Ripple zufolge in diesem Jahr verdreifacht.
Auch Ripple USD (RLUSD), der an den Dollar gekoppelte Stablecoin des Unternehmens, wächst kräftig. Seine Marktkapitalisierung stieg in diesem Jahr um mehr als 88 Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar. Anfang Januar waren es noch rund 1,4 Milliarden Dollar.
Hinzu kamen diese Woche zahlreiche Neuigkeiten: Ripple erhielt die Genehmigung für eine eigene Trustbank, Aviva Investors brachte einen Teil eines Geldmarktfonds auf den XRP Ledger, die Verwahrbank BNY erweiterte die Zusammenarbeit, Robinhood schloss eine Vereinbarung und Moody’s bewertete RLUSD mit A2. Heute wurde zudem bekannt, dass der Stablecoin bei Coinbase gelistet wird.
Ripple-Chef Brad Garlinghouse sieht in der Bündelung all dieser Dienste den entscheidenden Unterschied zur Konkurrenz.
Während sich andere Anbieter auf einzelne Bereiche konzentrierten, führe Ripple diese gemeinsam mit seinen Partnern zusammen, um das „Internet of Value“ zu ermöglichen, sagte Garlinghouse.
Im XRP-Kurs schlägt sich dieser Erfolg kaum nieder. Der Coin hat seit Jahresbeginn fast 30 Prozent verloren. Seine Marktkapitalisierung liegt bei rund 83 Milliarden Dollar.
Dieser Gegensatz erklärt sich aus der Unternehmensgeschichte. Ripple wurde 2012 unter dem Namen OpenCoin gegründet, um internationale Zahlungen schneller und günstiger zu machen.
XRP spielte dabei als Brückenwährung die zentrale Rolle. Eine Bank tauscht beispielsweise Euro in XRP, überträgt diese innerhalb weniger Sekunden nach Mexiko und wechselt sie dort in Pesos.
Von den ursprünglich geschaffenen 100 Milliarden XRP erhielt das Unternehmen 80 Milliarden. Lange erzielte Ripple seine Einnahmen vor allem durch den Verkauf von Coins aus diesem Bestand.
Diese Verkäufe führten 2020 zu einer Klage der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC). Erst 2025 wurde der Rechtsstreit endgültig beigelegt.
Inzwischen ist Ripple deutlich weniger von XRP abhängig. Mit der Übernahme von Hidden Road für rund 1,25 Milliarden Dollar und GTreasury für rund eine Milliarde Dollar kamen eine Handelsplattform für professionelle Anleger und Software für das Liquiditätsmanagement hinzu.
Für viele dieser Dienste müssen Kunden keine XRP kaufen, und Zahlungen werden zunehmend über RLUSD abgewickelt. XRP ist damit nicht mehr Ripples wichtigste Einnahmequelle, sondern nur noch einer von vielen Geschäftsbausteinen.
Allerdings besitzt Ripple weiterhin mehrere zehn Milliarden XRP. Ein großer Teil liegt in einem Escrow, einer digitalen Verwahrung, aus der monatlich bis zu eine Milliarde Coins freigegeben werden. Was das Unternehmen davon verkauft, erhöht das Angebot am Markt.
Von der wachsenden Bedeutung des XRP Ledger profitiert XRP dennoch in begrenztem Umfang. Für jede Transaktion im Netzwerk fällt eine geringe Gebühr in XRP an, die anschließend vernichtet wird. Zudem muss jedes Konto 1 XRP als Mindestreserve halten.
Der Effekt bleibt allerdings gering. Im ersten Halbjahr 2026 wurden rund 160 Milliarden Dollar über das Netzwerk abgewickelt. Die Transaktionsgebühren beliefen sich dem Vermögensverwalter 21Shares zufolge auf weniger als 91.000 Dollar. Das entspricht rund 57 US-Cent je Million Dollar.
Bei Zahlungen leiht sich eine Bank die Coins zudem häufig nur für wenige Sekunden von Ripple. Erst wenn das Transaktionsvolumen auf dem XRP Ledger stark wächst oder Institute XRP dauerhaft halten, könnte sich Ripples Erfolg auch im Kurs niederschlagen.
Ripple selbst hat angesichts seiner großen Bestände ein erhebliches Interesse an einem höheren XRP-Kurs. Je höher der Kurs, desto größer der finanzielle Spielraum für weitere Übernahmen.
Das Unternehmen will XRP deshalb eine neue Funktion als Sicherheit geben. XRP auf möglichst vielen institutionellen Plattformen als geeignete Sicherheit zu etablieren, sei von großer Bedeutung, sagte Garlinghouse im Mai auf der Kryptokonferenz Consensus.
Genau das könnte entscheidend sein. Wenn Händler und Fonds XRP halten, um Kredite oder Positionen abzusichern, verbleiben die Coins länger in ihren Beständen. So entstünde eine dauerhafte Nachfrage statt eines Bedarfs für nur wenige Sekunden.
Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.
Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.
👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten
Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.
Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.
Sicher bezahlen mit
Der XRP-Kurs könnte dem Analysten Ali Martinez zufolge auf 2,10 Dollar steigen. Fällt jedoch eine wichtige Unterstützung, droht ein deutlicher Kursrückgang.
XRP Ledger arbeitet an Wallets ohne vorgeschriebenes XRP-Mindestguthaben. Das könnte Zahlungen mit Stablecoins für Unternehmen und Nutzer vereinfachen.
BNY, die größte Verwahrbank der Welt, verwahrt künftig auch XRP. Für Ripple ist das in dieser Woche nicht die einzige positive Nachricht.
Elon Musks KI Grok entwirft drei Szenarien für den XRP-Kurs am 31. Oktober. Die Konferenz Ripple Swell und die US-Notenbank Fed könnten entscheidend sein.
Der Kryptoanalyst Egrag hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf knapp 17 Dollar im April 2027 für möglich. Anlass zur Hoffnung gibt ein historisches Kursmuster.
Ein Kryptoanalyst erwartet, dass der XRP-Kurs bis Ende 2026 auf 210 Dollar steigt. Doch wie realistisch ist diese Prognose?