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Hacker geben sich als Recruiter bekannter Krypto-Unternehmen wie Gemini und Kraken aus. Über Plattformen wie LinkedIn, Discord und Telegram kontaktieren sie Opfer mit Stellenangeboten für hochbezahlte Positionen, etwa als Analyst oder Business Development Manager, mit Gehältern zwischen 200.000 und 350.000 US-Dollar.
Die Methode wirkt glaubwürdig: Die Opfer werden zu einem umfassenden Bewerbungsprozess eingeladen, einschließlich schriftlicher Interviewfragen. Alles scheint normal, bis der letzte Schritt – eine Videoaufzeichnung – eine gefährliche Wendung nimmt.
In der letzten Phase des Bewerbungsprozesses instruieren die Hacker die Opfer, angeblich ein Problem mit ihrem Mikrofon oder ihrer Kamera zu beheben. Dabei werden die Opfer aufgefordert, den Cache zu leeren und ein Browser-Update durchzuführen.
„Das löst nichts,“ warnt Blockchain-Expertin Taylor Monahan. „In Wirklichkeit installiert man Malware, die Hackern vollständigen Zugriff auf das Gerät gewährt. Ihre Kryptofonds sind dann nicht mehr sicher.“
Die Malware funktioniert auf Mac, Windows und Linux und verschafft Hackern Hintertüren zu den Systemen ihrer Opfer. Mit diesem Zugang können sie Wallets leeren oder andere sensible Daten missbrauchen.
Laut Monahan richten sich die Kriminellen vor allem an Fachleute aus der Kryptobranche. Sie nutzen Plattformen wie Freelancer-Websites, Discord und Telegram, um Opfer anzusprechen. Mit glaubwürdigen Interviewfragen versuchen sie, Vertrauen aufzubauen, etwa:
Das Ziel? Die Opfer auf die perfekte Falle vorzubereiten.
Monahan rät jedem, der mit dieser Malware in Kontakt gekommen ist, das Gerät sofort zu löschen und neu zu installieren. Außerdem betont sie die Wichtigkeit von Wachsamkeit:
„Diese Angriffe sind ausgeklügelt und können jeden treffen,“ warnt sie.
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