Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Prognoseplattformen werden immer beliebter – und Kalshi steht dabei im Zentrum der Aufmerksamkeit. Nach einer neuen Finanzierungsrunde hat das US‑Portal seinen Unternehmenswert in kurzer Zeit verdoppelt, angetrieben von einem explosionsartig steigenden Handelsvolumen.
Kalshi hat eine Finanzierungsrunde über 1 Milliarde Dollar abgeschlossen, berichten Quellen gegenüber TechCrunch. Durch das neue Kapital wird das Plattformunternehmen nun mit 11 Milliarden Dollar bewertet. Die frische Geldspritze folgt bemerkenswert kurz auf eine Runde im Oktober, bei der Kalshi nach einer Investition von 300 Millionen Dollar noch auf 5 Milliarden Dollar taxiert wurde. Schwergewichte wie Sequoia und CapitalG, die schon zuvor bei Kalshi eingestiegen waren, führten auch diesmal die Runde an.
Die Verdopplung von Kalshis Bewertung fällt in eine Phase, in der Prognosemärkte stark an Fahrt aufnehmen. Im Oktober erzielten Kalshi und Wettbewerber Polymarket zusammen ein Rekordhandelsvolumen von fast 7,5 Milliarden Dollar. Mit bislang 6,1 Milliarden Dollar Handelsvolumen im November steuert auch dieser Monat darauf zu, die Bestmarke zu übertreffen, wie Daten von The Block zeigen.

Kalshi wurde 2018 von Tarek Mansour und Luana Lopes Lara gegründet, die sich während ihres Studiums am Massachusetts Institute of Technology (MIT) kennenlernten. Beide arbeiteten zuvor bei großen Finanzadressen wie Goldman Sachs und Citadel.
Prognoseplattformen legen rasant an Popularität zu, insbesondere rund um politische Wahlen. Es handelt sich um Marktplätze, auf denen Nutzer Geld auf den Ausgang realer Ereignisse setzen, etwa von Wahlen oder Sportereignissen. Während der US‑Präsidentschaftswahl Ende 2024 schossen die Handelsvolumina auf solchen Plattformen in die Höhe. Auch bei der jüngsten Bürgermeisterwahl in New York erwies sich das Konzept als äußerst gefragt: Auf Polymarket setzten gut 90 Prozent der Nutzer auf einen Sieg von Zohran Mamdani – eine Prognose, die punktgenau eintraf.
Bemerkenswert ist, dass Polymarket trotz eines geringeren monatlichen Handelsvolumens höher bewertet wird als Kalshi. Im vergangenen Monat führte die Plattform Gespräche über eine neue Finanzierungsrunde zu einer Bewertung von 12 bis 15 Milliarden Dollar – fast das Zehnfache des Werts vor nur vier Monaten. Zudem stärkt Polymarket seine Position mit Kooperationen unter anderem mit DraftKings, der Eishockeyliga NHL und OpenAI.
Morgan Stanley will ab Anfang 2027 tokenisierte Aktien anbieten. Die Bank erwartet, dass dieser Markt bis 2030 auf zehn Billionen US-Dollar wächst.
Kalshi spendet Millionen an die auf Glücksspielsucht spezialisierte Hilfsorganisation NCPG. Die Vereinbarung stößt auf Kritik. Spender ziehen sich zurück, intern herrscht erhebliche Unruhe.
Südkorea erlaubt ab Februar 2027 die Tokenisierung von Aktien und Anleihen. Allerdings werden nicht alle Wertpapiere sofort auf der Blockchain abgebildet.
Ein Kryptoanalyst rechnet mit einem deutlichen Kursanstieg bei XRP und hält an seinem Kursziel von 36 Dollar fest. Dafür muss der Kurs zunächst eine entscheidende Marke überwinden.
Die US-Regierung hat erneut eine große Menge Bitcoin transferiert. Der Kurs brach daraufhin ein – doch dank Trump besteht dafür kein Anlass.
Porsche stellt sein Web3-Projekt und den Pioneers Circle ein. Die bestehenden 911-NFTs bleiben im Eigentum ihrer Besitzer und auf der Blockchain erhalten.