Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Vorhersagemärkte haben im März ein enormes Wachstum erlebt, mit Rekordzahlen bei den Transaktionen und einem deutlichen Anstieg des Handelsvolumens. Der Zuwachs wird durch das wachsende Interesse an politischen und geopolitischen Ereignissen, kombiniert mit besserer Zugänglichkeit und verstärkter Aufmerksamkeit durch Mainstream-Medien, angetrieben.
Laut Daten von Dune liegt die Anzahl der Transaktionen in diesem Monat bereits über 191 Millionen, was einem Anstieg von 2.838 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auch das Handelsvolumen stieg deutlich an und liegt nun bei etwa 23,9 Milliarden Dollar, gegenüber 1,9 Milliarden Dollar im Vorjahr.

Vorhersagemärkte ermöglichen es, auf den Ausgang zukünftiger Ereignisse zu handeln oder zu wetten. Diese Märkte werden zunehmend als praktische Anwendung der Blockchain-Technologie gesehen, wobei unter anderem die Infrastruktur von Bitcoin und Ethereum sowie Stablecoins für Transaktionen und Abwicklungen eingesetzt werden.
Ein Bericht von TRM Labs zeigt, dass vor allem politische und makroökonomische Themen derzeit die meiste Aktivität generieren:
„Vorhersagemärkte haben durch bessere Zugänglichkeit, regulatorische Entwicklungen und Integration mit Mainstream-Plattformen schnell an Bedeutung gewonnen. Sie werden zunehmend als Echtzeit-Indikatoren für geopolitische und makroökonomische Ereignisse genutzt.“
Nutzer konzentrieren sich besonders auf Verträge rund um die US-Politik und internationale Entwicklungen. Gerade mit den aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten steigt die Beliebtheit dieser Plattformen. Selbst große Kryptobörsen erkennen den Trend und starten mittlerweile ihre eigenen Vorhersagemärkte.

Trotz des Wachstums steht der Sektor unter zunehmendem Druck der Aufsichtsbehörden. Es gibt Bedenken hinsichtlich möglichem Insiderhandel und Verstößen gegen Glücksspielgesetze. Es ist nicht eindeutig, ob die Verträge als Glücksspiel oder als Derivatehandel eingestuft werden. Als Reaktion darauf kündigten Plattformen wie Polymarket und Kalshi an, Handelsbeschränkungen einzuführen.
Gleichzeitig legten US-Gesetzgeber einen Gesetzentwurf vor, um bestimmte sogenannte „Event Contracts“ zu verbieten, da diese Glücksspiel ähneln sollen. Dies unterstreicht die wachsende Aufmerksamkeit der politischen Entscheidungsträger für den schnell wachsenden Sektor. Auch sollen Politiker von der Nutzung der Plattformen ausgeschlossen werden.
Laut TRM Labs wird die weitere Entwicklung der Vorhersagemärkte davon abhängen, wie diese Herausforderungen angegangen werden:
„Langfristig haben Vorhersagemärkte das Potenzial, sich von spekulativen Plattformen zu einer zentralen Infrastruktur für die Echtzeit-Informationssammlung und Risikobewertung zu entwickeln.“
Damit könnten diese Märkte zu einem wichtigen Instrument für die Interpretation und Vorhersage geopolitischer und makroökonomischer Trends werden.
CFTC-Vorsitzender Michael Selig erwartet eine umfassende Tokenisierung der Finanzmärkte. Zugleich arbeiten US-Aufseher weiter an neuen Regeln für den Blockchain-Handel und digitale Vermögenswerte.
CoinMarketCap übernimmt CoinGlass und erhält damit Zugang zu umfangreichen Daten zu Kryptoderivaten, Liquidationen, Open Interest und Funding Rates für Händler.
Swift und IBM bringen Blockchain in den internationalen Zahlungsverkehr. Zugleich bereiten sich 17 Großbanken weltweit auf Transaktionen mit tokenisierten Bankguthaben vor.
Ein Kryptoanalyst erwartet, dass einige XRP-Anleger in diesem Jahr finanziell kräftig profitieren könnten, falls der XRP-Kurs weiter stark steigt.
ChatGPT rechnet für den 1. Oktober mit einem XRP-Kurs von 1,55 US-Dollar. Ein anziehender Kryptomarkt könnte den Coin weiter stützen.
Grok erwartet, dass der XRP-Kurs in Richtung 1,80 Dollar steigen könnte. Zugleich bleibt ein Rückfall auf 1,40 Dollar möglich.