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Pi Network hat mehrere technische Probleme rund um den KYC-Prozess und die Mainnet-Migrationen behoben. Dadurch können Hunderttausende Nutzer, die zuvor feststeckten, den Prozess fortsetzen. Für eine zweite große Gruppe soll in Kürze eine Lösung folgen.

Nutzer von Pi Network werden als Pioneers bezeichnet. Bevor sie ihre Pi vollständig ins Mainnet übertragen können, müssen sie unter anderem ihre Identität verifizieren. Genau an diesem Schritt scheiterten bislang große Nutzergruppen.

Mehr als 900.000 Nutzer von Pi Network betroffen

Eines der größten Probleme betraf Meldungen über doppelte Konten. Einige Pioneers konnten ihre Identitätsprüfung deshalb nicht abschließen.

Pi Network hat dieses Problem inzwischen für mehr als 417.000 Nutzer gelöst. Sie können ihren KYC-Prozess nun fortsetzen und ihre Pi anschließend ins Mainnet übertragen.

Zudem arbeitet das Projekt an einer Lösung für rund 497.000 weitere Nutzer. Sie hatten über ein beschleunigtes Verfahren bereits eine Fast-Track-Wallet erhalten, konnten ihre Migration jedoch nicht abschließen.

Das Problem liegt bei den Transaktionskosten, die für eine solche Migration anfallen. Die betroffenen Wallets enthalten nicht genug Pi, um diese Gebühren zu bezahlen. Pi Network rechnet damit, das Problem in Kürze zu beheben.

Zusammen betreffen die beiden Probleme mehr als 900.000 Pioneers.

Pi Network verbessert KYC-Prüfung

Gleichzeitig nimmt Pi Network mehrere Verbesserungen an seiner KYC-App vor. Sie sollen verhindern, dass Nutzer während der Identitätsprüfung unnötig steckenbleiben.

So können Nutzer fehlende Angaben für einen sogenannten Liveness-Check künftig erneut einreichen. Bei einer solchen Prüfung muss eine Person etwa bestimmte Bewegungen vor der Kamera ausführen. Das System kontrolliert damit, ob tatsächlich ein Mensch anwesend ist.

Auch auf älteren und weniger leistungsfähigen Smartphones sollen diese Prüfungen künftig zuverlässiger funktionieren.

Außerdem testet Pi Network eine neue Verifizierungsmethode per Handflächenabdruck. Eine ausgewählte Nutzergruppe erhält einen Monat lang Zugang dazu. Das Netzwerk prüft damit, ob diese Methode eine Alternative für Menschen sein kann, die weiterhin Probleme mit den bestehenden Kontrollen haben.

Nicht jeder Pioneer kann durch die Anpassungen sofort weitermachen. Pi Network rät Nutzern daher, ihre KYC-App zu prüfen und noch offene Verifizierungsschritte abzuschließen. Nutzer, bei denen ein früherer Migrationsversuch fehlgeschlagen ist, können diesen erneut einreichen.

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