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Nvidia (NVDA), das erste Unternehmen, das die Schwelle von 5 Billionen Dollar Marktkapitalisierung durchbrochen hat, verzeichnete diese Woche einen kräftigen Rückgang um 500 Milliarden Dollar. Anleger reagieren heftig auf Sorgen um den KI-Markt und geopolitische Unsicherheit.
Am Montag lag Nvidia noch bei 4,94 Billionen Dollar, inzwischen ist davon über zehn Prozent weg. Am Freitag schloss die Aktie bei 188 Dollar – ein Verlust von rund 500 Milliarden Dollar in nur fünf Tagen.
Anleger sorgen sich über Signale, dass der KI-Markt überhitzt. Auch mäßige US-Arbeitsmarktdaten belasteten die Stimmung. Den größten Dämpfer versetzte jedoch Investor Michael Burry, bekannt aus „The Big Short“, der angeblich eine Short-Position über 1 Billion Dollar unter anderem gegen Nvidia eingegangen ist.
Am Freitag erklärte CEO Jensen Huang, Nvidia habe vorerst keine Pläne, die neuen Blackwell-Chips in China zu verkaufen. „Wir führen keine aktiven Gespräche mit China. Es liegt an ihnen, wann sie unsere Produkte wieder beziehen wollen“, so Huang.
Diese Aussage beendete abrupt Spekulationen, wonach Gespräche zwischen Donald Trump und Xi Jinping zu neuen Handelsabkommen führen könnten. Die Unsicherheit rund um China setzt Tech-Aktien zusätzlich unter Druck.
Nicht nur Nvidia, auch Branchenkollegen mussten kräftig Federn lassen. AMD fiel um fast fünf Prozent, während Broadcom 3,5 Prozent abgab. Anleger zeigen sich vorerst weniger begeistert von KI-getriebenen Wachstumsstorys.
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