Newsbit
Im Store ansehen
Ansehen

Oracle profitiert stark von den massiven Investitionen in künstliche Intelligenz. Der Umsatz der wichtigsten Cloud-Sparte legte im vergangenen Quartal um 121 Prozent zu und übertraf damit die Erwartungen der Analysten.

Der starke Zuwachs geht vor allem auf die hohe Nachfrage nach Rechenleistung für KI zurück. Oracle baut deshalb in hohem Tempo neue Rechenzentren für Großkunden wie OpenAI. Das kostet zweistellige Milliardenbeträge, doch die Quartalszahlen zeigen, dass diese Investitionen zunehmend Umsatz bringen.

Anleger reagierten positiv: Die Oracle-Aktie legte nach den Zahlen um rund vier Prozent zu.

Oracle steigert Cloud-Umsatz um 121 Prozent

Der Umsatz von Oracle Cloud Infrastructure stieg auf 7,4 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit 7,19 Milliarden Dollar gerechnet.

Auch die Gesamtzahlen fielen stärker aus als erwartet. Der Quartalsumsatz stieg um 30 Prozent auf 19,3 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn lag bei 1,92 Dollar je Aktie, während Analysten 1,75 Dollar erwartet hatten.

Vor allem die enorme Nachfrage nach Rechenleistung für KI treibt das Wachstum. Oracle hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend von einem klassischen Softwareanbieter zu einem Anbieter von Cloud-Infrastruktur und Rechenzentren entwickelt.

Dieser Wandel zeigt sich auch in den älteren Geschäftsbereichen. Der Umsatz mit Cloud-Anwendungen wuchs um zehn Prozent auf 4,22 Milliarden Dollar, während der Softwareumsatz um drei Prozent auf 5,55 Milliarden Dollar zurückging. Nach Angaben von Oracle liegt das daran, dass Kunden immer häufiger von Software auf eigenen Servern zu Cloud-Diensten wechseln.

Oracle steckt zweistellige Milliardenbeträge in KI-Rechenzentren

Um mit der enormen Nachfrage nach KI-Rechenleistung Schritt zu halten, baut Oracle seine Rechenzentren in hohem Tempo aus. Allein im vergangenen Quartal nahm das Unternehmen 850 Megawatt neue Kapazität hinzu.

„Wir stellen Rechenzentrums- und GPU-Kapazitäten in einem Tempo bereit, das noch vor einem Jahr kaum vorstellbar gewesen wäre“, sagte Konzernchef Clay Magouyrk.

Diese schnelle Expansion kostet Milliarden. In den drei Monaten bis Ende August investierte Oracle 28,5 Milliarden Dollar, vor allem in Ausrüstung für seine Rechenzentren. Für das gesamte Geschäftsjahr, das im Mai 2027 endet, erwartet das Unternehmen Investitionen von rund 70 Milliarden Dollar.

Zudem rechnet Oracle mit 20 bis 25 Milliarden Dollar an Vorauszahlungen für Komponenten, die für den Bau und die Ausstattung der neuen Rechenzentren benötigt werden.

OpenAI ist einer der wichtigsten Kunden dieser Infrastruktur. Nach Angaben von Magouyrk wurde das neueste KI-Modell Astra in Oracles großem Rechenzentrum in Abilene im US-Bundesstaat Texas trainiert. Inzwischen hat Oracle dort 75 Prozent der für OpenAI geplanten Kapazität bereitgestellt.

Neue KI-Verträge im Wert von mehr als 30 Milliarden Dollar

Auch für die kommenden Quartale sind die Aussichten für Oracle solide. Das Unternehmen schloss im vergangenen Quartal neue Verträge über mehr als 30 Milliarden Dollar für seine KI-Cloud-Dienste ab.

Damit stieg der Gesamtwert bereits verkaufter, aber noch nicht erbrachter Leistungen auf 664 Milliarden Dollar. Das liegt deutlich über den 641,8 Milliarden Dollar, mit denen Analysten gerechnet hatten, und macht künftige Umsätze für das Unternehmen besser planbar.

Die starken Quartalszahlen sind ein positives Signal für Anleger. Seit dem Jahreshoch Anfang Juni war die Oracle-Aktie um rund 38 Prozent gefallen. Anleger sorgten sich vor allem über die enormen Summen, die für neue Rechenzentren nötig sind, steigende Kosten für Komponenten und mögliche Verzögerungen beim Bau.

Die jüngsten Zahlen nehmen einen Teil dieser Sorgen. Im nachbörslichen Handel an der Wall Street legte die Oracle-Aktie um rund fünf Prozent zu.

Partnerinhalt

Schon deine 15 XRP als Willkommensbonus beansprucht?

Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.

Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.

👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten

Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.

Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.

15 XRP sichern Sie werden weitergeleitet zu
bitvavo-mark-and-logo-grey

Wall Street

S&P 500 vor Bewährungsprobe: Inflationsdaten im Fokus

Wall Street
Elon Musk
Ninentdo
Mehr Börse news

Meist gelesen

XRP, Ripple
XRP, Ripple
Ripple, XRP