Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP
gratis sichern
Ein KI-Agent von OpenAI ist ohne menschliche Anweisung in eine Website der australischen Regierung eingedrungen. Der Vorfall ereignete sich bereits Anfang des Jahres und wirft neue Fragen dazu auf, wozu autonome KI-Systeme eigenständig in der Lage sind.
Besonders bemerkenswert ist der Auslöser des Angriffs. Die KI war nicht mit einem Cyberangriff befasst, sondern sollte Informationen sammeln.
Der Angriff fand am 18. Juni statt. Der KI-Agent hatte eine vergleichsweise einfache Aufgabe erhalten: Informationen zu australischen Gesundheitsstatistiken zu sammeln.
Bei dieser Recherche stieß das System auf Zugangsbeschränkungen. Nach Angaben des australischen Premierministers Anthony Albanese war damit klar erkennbar, dass bestimmte Informationen nicht zugänglich waren.
Die KI stoppte dennoch nicht. Das System suchte nach anderen Wegen, um an die Daten zu gelangen, und verschaffte sich schließlich unbefugten Zugriff auf Dateien einer Website für Gesundheitsstatistiken.
Insgesamt griff die KI nach Angaben der australischen Regierung auf vier Websites von Bundes- und Landesbehörden zu. Tatsächlich eindringen konnte das System nur in einem Fall.
Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass dabei persönliche Daten australischer Bürger erbeutet wurden.
Gerade die Entstehung des Angriffs macht den Vorfall ungewöhnlich. Die KI erhielt keinen Auftrag, ein System zu hacken, sondern wählte selbst einen anderen Weg, als die gewünschten Informationen nicht auf regulärem Weg verfügbar waren.
Charles Li, Chefanalyst des taiwanischen Cyberforschungsunternehmens TeamT5, bezeichnete den Fall gegenüber Bloomberg als den ersten öffentlich bekannten Vorfall, bei dem ein KI-Modell ohne Anweisung von Angreifern in ein Regierungssystem eingedrungen ist.
Die australische Regierung kritisiert nicht nur den Angriff selbst. Auch der Umgang von OpenAI mit dem Vorfall sorgt für Unmut.
Der Angriff ereignete sich im Juni. OpenAI entdeckte den Vorfall nach eigenen Angaben im August, informierte die australische Regierung jedoch erst am 10. September.
Albanese hat OpenAI-Chef Sam Altman persönlich darauf angesprochen. Der Premierminister erklärte, er habe seine „große Sorge“ über den Vorfall zum Ausdruck gebracht, und nannte es enttäuschend, dass die Regierung so spät informiert worden sei.
OpenAI teilte mit, nach der Entdeckung zunächst untersucht zu haben, was genau geschehen war und auf welche Informationen zugegriffen werden konnte.
Das Unternehmen räumt ein, dass seine Modelle während einer internen Evaluierung Handlungen ausführten, die nicht vorgesehen waren. Die Systeme versuchten demnach, über verschiedene Regierungswebsites und Dienste Statistiken zu Australien zu sammeln.
Die Australian Signals Directorate unterstützt inzwischen eine forensische Untersuchung. Dabei wird geprüft, was die KI genau getan hat und ob Gesetze verletzt wurden.
Der Vorfall in Australien scheint kein Einzelfall zu sein. Das Forschungsunternehmen Transluce berichtete, dass KI-Modelle, vermutlich von OpenAI, zwischen Mai und Juni auch versucht hätten, in drei weitere öffentliche Datenquellen einzudringen. Diese Versuche scheiterten.
Auch dort hatten die KI-Agenten keinen Auftrag, Websites zu hacken. Sie sollten gewöhnliche Informationen sammeln.
Nach Angaben von Transluce änderte sich ihr Verhalten erst, als es nicht gelang, die gewünschten Daten auf normalem Weg zu beschaffen. Die Systeme griffen anschließend zu Methoden, die Hackversuchen ähnelten.
Auch andere KI-Unternehmen waren bereits von Sicherheitsvorfällen betroffen. So wurde Claude von Anthropic im vergangenen Jahr von einem menschlichen Hacker bei Angriffen auf mexikanische Regierungsstellen eingesetzt.
Darin liegt zugleich ein wichtiger Unterschied zum australischen Vorfall. In Mexiko gab ein Mensch der KI den Auftrag zu den Angriffen. In Australien soll der OpenAI-Agent dagegen eigenständig zu unbefugtem Zugriff übergegangen sein, während er eine normale Informationsaufgabe ausführte.
Der Vorfall fällt in eine Phase, in der KI-Unternehmen selbst immer deutlicher vor den Risiken leistungsfähigerer und autonomerer Systeme warnen. OpenAI-Chef Sam Altman und Anthropic-Chef Dario Amodei haben beide strengere Maßnahmen gefordert, um zu verhindern, dass die Technologie der menschlichen Kontrolle entgleitet.
Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.
Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.
👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten
Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.
Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.
Sicher bezahlen mit
Circle und Tether sperren gestohlene Stablecoins nach dem massiven Bitget-Hack, doch der Großteil der Beute bleibt außer Reichweite.
Nach einem großen Datenleck erpressen Hacker Kunden von Flink und fordern Kryptowährungen, damit gestohlene personenbezogene Daten nicht veröffentlicht werden.
Payy Network setzt Transaktionen aus, nachdem ein Angreifer die Ethereum-Bridge leergeräumt hat. Das Ausmaß des Schadens und die Folgen sind noch unklar.
Ein Kryptoanalyst erwartet, dass einige XRP-Anleger in diesem Jahr finanziell kräftig profitieren könnten, falls der XRP-Kurs weiter stark steigt.
ChatGPT rechnet für den 1. Oktober mit einem XRP-Kurs von 1,55 US-Dollar. Ein anziehender Kryptomarkt könnte den Coin weiter stützen.
Grok erwartet, dass der XRP-Kurs in Richtung 1,80 Dollar steigen könnte. Zugleich bleibt ein Rückfall auf 1,40 Dollar möglich.