Newsbit
Im Store ansehen
Ansehen

Oman will seine Lagerkapazitäten für Öl am Hafen von Duqm mehr als verdoppeln. Der Hafen liegt außerhalb der Straße von Hormus und gewinnt damit an Bedeutung, weil Ölproduzenten im Nahen Osten nach alternativen Routen suchen.

Der staatliche Energiekonzern OQ will die Lagerkapazität an Land binnen drei Jahren von rund fünf Millionen auf zehn Millionen Barrel ausbauen. Zudem prüft das Unternehmen, zwei riesige Öltanker als schwimmende Speicher einzusetzen.

Oman profitiert von strategischer Lage

Der Hafen von Duqm liegt am Arabischen Meer. Öltanker, die dort beladen werden, müssen nicht zunächst die Straße von Hormus passieren. Genau das macht den Standort attraktiv, da der für den weltweiten Ölhandel zentrale Engpass durch den Konflikt im Nahen Osten belastet wird.

Auch Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate suchen nach Wegen, ihre Abhängigkeit von Hormus zu verringern. Gleichzeitig fahren weiterhin Tanker durch die Meerenge, wobei einige Schiffe dem Bericht zufolge ihre Transponder ausschalten.

OQ prüft deshalb den Kauf von zwei sehr großen Öltankern. Jeder Tanker kann rund zwei Millionen Barrel Öl lagern. Eine Entscheidung wird im weiteren Jahresverlauf erwartet.

Nach einem Kauf würde es etwa sechs Monate dauern, bis die Schiffe vor Duqm als schwimmende Speicher eingesetzt werden könnten.

Immer über die aktuellen Börsen- und Kryptonachrichten informiert bleiben? Jetzt die Newsbit-App herunterladen und keine wichtigen Entwicklungen verpassen.

Neue Ölpipelines im Gespräch

Duqm gilt seit Längerem als möglicher Endpunkt einer Ölpipeline quer über die Arabische Halbinsel. Damit könnte etwa Öl aus Saudi-Arabien oder Kuwait direkt zum Arabischen Meer transportiert werden, ohne die Straße von Hormus zu passieren.

Bislang kam ein solches Projekt nicht zustande. Wegen der Probleme rund um Hormus rückt die Idee nun wieder stärker in den Fokus.

Saudi-Arabien und Kuwait haben erklärt, alternative Pipelines zu prüfen. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate wollen zusätzliche Leitungen nach Fujairah bauen, einem wichtigen Ölhafen, der ebenfalls außerhalb von Hormus liegt.

Nach Angaben von OQ-Chef Ashraf Al Mamari befinden sich Gespräche über mögliche Pipelines mit Oman noch in einem sehr frühen Stadium.

„Bei den Pipelines ist Omans Haltung klar: Wir sind grundsätzlich offen. Die Gespräche stehen aber noch ganz am Anfang“, sagte er.

Die Gespräche laufen laut Al Mamari vorerst zwischen den beteiligten Regierungen.

Lagerkapazität könnte langfristig auf 40 Millionen Barrel steigen

Oman hat für Duqm deutlich größere Pläne. Langfristig soll die Lagerkapazität an Land auf rund 40 Millionen Barrel Öl wachsen.

Der Zeitpunkt könnte günstig sein. Die Kosten für den Öltransport sind infolge des Kriegs im Nahen Osten stark gestiegen. Reedereien müssen höhere Sicherheitsrisiken und alternative Routen einkalkulieren.

Für die größten Öltanker stiegen die Frachtraten auf der wichtigen Route zwischen dem Persischen Golf und China dadurch auf mehr als eine Million Dollar pro Tag.

Für Oman macht das Lagerkapazitäten außerhalb der Straße von Hormus attraktiver. Zugleich muss OQ noch abwägen, ob die hohen Anschaffungskosten der beiden Supertanker durch mögliche Einnahmen aus der Öllagerung gerechtfertigt sind.

Partnerinhalt

Schon deine 15 XRP als Willkommensbonus beansprucht?

Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.

Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.

👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten

Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.

Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.

15 XRP sichern Sie werden weitergeleitet zu
bitvavo-mark-and-logo-grey

Explosion in Ölraffinerie

Dieselmarkt unter Druck: Russland verlängert Exportverbot

Explosion in Ölraffinerie
US-Dollar
Ölpipeline
Mehr Rohstoffe news

Meist gelesen

Analyst
OpenAI, Open AI, ChatGPT, künstliche Intelligenz
Grok XRP