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In den letzten Wochen ist Ethereum (ETH) durch die Decke gegangen. Die digitale Währung stieg von einem Tiefpunkt von etwa $1.400 auf einen neuen lokalen Höhepunkt von $2.700. Trotz der jüngsten Korrektur können wir sagen, dass es dem Token gut geht. Die Leistungen führen auch zu einem anderen historischen Meilenstein.
Die Menge an Ethereum auf Börsen ist auf ein absolutes Tief gesunken. Laut aktuellen Zahlen der On-Chain-Analyseplattform Santiment sind nur noch 4,9% aller ETH auf zentralisierten Handelsplattformen. Ein so niedriger Prozentsatz wurde noch nie zuvor beobachtet, also ein historischer Moment.

Was bedeutet das? Einfach gesagt: Immer mehr Anleger holen ihr Ethereum von der Börse und lagern es sicher in eigenen Wallets. Das macht man normalerweise nicht, um morgen zu verkaufen, sondern um es langfristig zu halten. Und das ist eine gute Nachricht für den Markt. Denn wenn die Besitzer lieber sparen als verkaufen, dann strahlt das Vertrauen in die Zukunft von ETH aus.
Obwohl der Anteil von Ethereum an Börsen schon länger abnimmt, sahen wir Ende 2024 kurzzeitig einen Anstieg. Die digitale Währung erreichte damals nämlich im Dezember einen Höhepunkt von etwa $4.000. Viele kluge Anleger haben dann ihre Chance genutzt und erhebliche Mengen an Tokens verkauft. Das sorgte dafür, dass zeitweise wieder etwas ETH zu den Börsen floss. Aber dieser Moment war glücklicherweise nur von kurzer Dauer, seitdem ist der absteigende Trend stärker zurückgekommen als je zuvor.
Ethereum steht hierin nicht allein. Auch bei Bitcoin (BTC) ist dieselbe Bewegung sichtbar. In den letzten fünf Jahren wurden insgesamt 1,7 Millionen BTC von den Börsen abgezogen. Ethereum schneidet auch nicht schlecht ab. Investoren haben in derselben Zeit nämlich ganze 15,3 Millionen ETH von Handelsplattformen abgezogen.
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