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Das an der amerikanischen Nasdaq gelistete BTCS plant, Ethereum im Wert von 57,8 Millionen Dollar zu kaufen. Am 14. Mai kündigte das Unternehmen eine finanzielle Vereinbarung mit ATW Partners an, die als Hauptinvestor teilnehmen. Ziel der Käufe ist unter anderem, die Einnahmen aus Ethereum-Staking zu erhöhen.
Mit dieser Investition möchte BTCS laut CEO Charles Allen in den Fußstapfen von Strategy folgen, dem Unternehmen, das seit August 2020 über 550.000 Bitcoin gekauft hat. Der große Unterschied besteht darin, dass sie auf Ethereum statt auf Bitcoin setzen.
„Wir führen eine disziplinierte Strategie durch, um unsere Exposition gegenüber Ethereum zu erhöhen und die Einnahmen aus Staking zu steigern,“ so Allen.
Die Idee ist jedoch, klein anzufangen. Der erste Schritt ist nämlich die Ausgabe von 7,8 Millionen Dollar an konvertierbaren Anleihen, mit der Option, weitere 50 Millionen Dollar an ähnlichen Anleihen auszugeben.
Die Anleihen können in gewöhnliche Aktien von BTCS umgewandelt werden, zu einem festen Preis von 5,85 Dollar pro Aktie. Das ist fast 200% mehr als der Aktienkurs von 1,99 Dollar vom 13. Mai.
Die Anleihen haben eine Laufzeit von zwei Jahren und einen Zinssatz von 6% pro Jahr. Das bedeutet, dass BTCS das Darlehen innerhalb von zwei Jahren zurückzahlen muss, falls die Anleihen nicht in Aktien umgewandelt werden. Und während die Anleihen aktiv sind, zahlt das Unternehmen weiterhin 6% Zinsen.
Die Strategie von BTCS ist besonders, vor allem weil sie sich für Ethereum entscheiden. Damit schlagen sie einen anderen Weg ein als praktisch alle anderen Unternehmen, die sich für einen „Krypto-Standard“ entscheiden, wenn man das überhaupt so nennen darf.
Eigentlich wählt jedes Unternehmen für Bitcoin, und das sieht man auch deutlich an der Kursentwicklung der Nummer eins des Marktes, die in dieser Marktzyklus deutlich vor Ethereum liegt.
Der Vorteil der Wahl eines weniger begangenen Pfades ist natürlich, dass die potenziellen Renditen höher liegen. Aber der Nachteil ist, dass die Risiken auch deutlich größer sind.
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