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Canary Capital, der Vermögensverwalter hinter dem erfolgreichen XRP-ETF-Start an der Wall Street, überrascht mit einem bemerkenswerten Schritt. Das Unternehmen legt vorerst die Anträge für neue Krypto-Fonds auf Eis. Was steckt dahinter?
Canary Capital hat mitgeteilt, in diesem Jahr keine neuen ETFs mehr einzureichen. CEO Steve McClurg sagt, das Unternehmen habe „alles eingereicht, was im aktuellen Rahmen der SEC möglich ist“. Damit meint er die sogenannten Generic Listing Standards, ein strenges Regelwerk der US-Börsenaufsicht.
Um innerhalb dieser Regeln zügig eine Genehmigung zu erhalten, muss ein Coin unter anderem mindestens sechs Monate an einem regulierten Futures-Markt gehandelt worden sein. Nur wenige Token erfüllen diese Voraussetzungen, was den Spielraum für neue Fonds begrenzt.
Canary verbuchte kürzlich mit dem Start seines XRP-ETF einen Erfolg. Am ersten Tag wurden 58,6 Millionen US-Dollar umgesetzt, netto flossen satte 245 Millionen US-Dollar in das Fondsprodukt. Auch zuvor aufgelegte Fonds auf Hedera (HBAR) und Litecoin (LTC) stießen auf Interesse.
Später in diesem Quartal kommt noch ein weiteres Produkt hinzu: ein Solana (SOL)-ETF. Danach ist vorerst Schluss. Zwei andere Vermögensverwalter, Bitwise und Grayscale, waren Canary übrigens mit ihren eigenen Spot-Fonds auf Solana zuvorgekommen.
Statt zu expandieren, konzentriert sich Canary nun vollständig auf das Management der bestehenden ETFs. „Unsere Strategie ist jetzt Abwarten“, so McClurg. „Sobald die SEC ihre Regeln anpasst oder lockert, können wir wieder umschalten.“
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