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Gold erreicht neuen Meilenstein: Der Preis überschritt am Montag die Marke von 5.000 Dollar pro Unze und liegt nun bei 5.090 Dollar. Laut Morgan Stanley ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Die US-Investmentbank erwartet einen Anstieg auf 5.700 Dollar in der zweiten Jahreshälfte 2026.
Der Goldpreis steigt seit Monaten kontinuierlich und verzeichnete am Montag erneut einen bemerkenswerten Sprung nach oben. Zunehmende Spannungen in den USA und auf der Weltbühne veranlassen Anleger, sich in sichere Häfen zu flüchten. Gold ist dabei oft die erste Wahl.
Seit Januar ist das Edelmetall um achtzehn Prozent teurer geworden. In den letzten zwölf Monaten beträgt der Gewinn sogar satte 88 Prozent.

Laut Morgan Stanley ist das Ende des Anstiegs noch lange nicht erreicht. Die Bank verweist auf drei entscheidende Faktoren: geopolitische Unruhen, Zentralbanken, die massiv Gold aufkaufen, und ein starker Zufluss in Gold-ETFs. Diese Kombination sorgt für anhaltende Nachfrage, während das Angebot begrenzt bleibt.
Zudem spielt der schwächelnde US-Dollar Gold in die Karten. Für ausländische Käufer wird das Edelmetall dadurch relativ günstiger, was den Preis weiter nach oben treibt.
Mit dieser Gesamtrechnung sieht die Bank Potenzial für einen weiteren Anstieg von vierzehn Prozent.
Nicht nur Gold profitiert von der aktuellen Stimmung. Auch Silber steht im Fokus, insbesondere auf asiatischen Märkten, wo physische Knappheit herrscht. Dies zeigt, wie Anleger weltweit nach Absicherung suchen, da die wirtschaftlichen und politischen Risiken zunehmen.
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