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Die Krise bei Volkswagen verschärft sich. Der deutsche Autobauer hat im dritten Quartal einen Milliardenverlust erlitten. Zugleich gehen die Verkaufszahlen weltweit weiter zurück. Vor allem die Probleme der Luxusmarke Porsche und das schwache China-Geschäft belasten den Konzern.
Volkswagen verzeichnete von Juli bis September einen Verlust von 5,8 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern bereits mit 1,1 Milliarden Euro in den roten Zahlen gelegen.
Auch der Umsatz sank: Er ging um 6,3 Prozent auf rund 75,3 Milliarden Euro zurück.
Ein wesentlicher Grund ist die Krise bei Porsche. Die Luxusmarke nahm wegen gesunkener Gewinnerwartungen Abschreibungen von mehr als 6 Milliarden Euro vor. Porsche verkauft deutlich weniger Autos in China, wo heimische Hersteller zunehmend Marktanteile gewinnen. Auch die US-Einfuhrzölle auf Stahl und Aluminium belasten das Ergebnis.
Doch nicht nur Porsche steht unter Druck. Die Marke Volkswagen lieferte weltweit knapp 1,9 Millionen Autos aus, gut 14 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
In China fiel der Rückgang noch deutlicher aus. Dort brach der Absatz um 38,5 Prozent ein. Im gesamten Volkswagen-Konzern sanken die Auslieferungen um neun Prozent.
Die schwachen Ergebnisse erhöhen den Druck, den tiefgreifenden Konzernumbau voranzutreiben. Im vergangenen Monat kündigte Volkswagen an, weitere 50.000 Stellen zu streichen – zusätzlich zu den bereits angekündigten 50.000.
Auch die Zukunft von vier deutschen Werken ist ungewiss. Die Standorte Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm sollen vorerst keine neuen Modelle erhalten, sofern die Produktionskosten nicht sinken.
Volkswagen prüft sogar, ob diese Standorte künftig für die Rüstungsindustrie genutzt werden könnten.
Der Konzern kämpft mit sinkenden Absatzzahlen, starker Konkurrenz aus China und hohen Produktionskosten. Zugleich erschweren die US-Einfuhrzölle es deutschen Autobauern, wettbewerbsfähig zu bleiben.
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