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Bitcoin steht auf der Tagesordnung der Hauptversammlung des Großkonzerns Microsoft als potenzielle Anlage für die Reserven. Obwohl das Management den Aktionären empfiehlt, dagegen zu stimmen, riskiert das Unternehmen laut NCPPR eine Klage der Aktionäre, wenn es Bitcoin ignoriert, während der Kurs steigt.
Im Dezember werden die Aktionäre von Microsoft darüber abstimmen, ob das Unternehmen Bitcoin als mögliches Reservevermögen für die Bilanz prüfen sollte.
Der Vorschlag wurde vom National Center for Public Policy Research (NCPPR) auf die Tagesordnung gesetzt. In einer Erklärung an Cointelegraph sagte Ethan Peck, stellvertretender Direktor bei NCPPR, dass Microsoft in eine schwierige Lage geraten könnte, wenn es sich entscheidet, nicht in Bitcoin zu investieren.

„Wenn Microsoft bei dieser Prüfung (zweifellos basierend auf einer schwachen und voreingenommenen Moral) öffentlich und ausdrücklich feststellt, dass es nicht im Interesse der Microsoft-Aktionäre ist, Bitcoin zu kaufen, und BTC dann im Wert steigt (was wahrscheinlich der Fall sein wird), könnten die Aktionäre Gründe haben, das Unternehmen zu verklagen,“ so Peck.
Dabei wirkt Peck etwas unprofessionell und emotional durch Aussagen wie „zweifellos basierend auf einer schwachen und voreingenommenen Moral“ und „was wahrscheinlich der Fall sein wird.“ Mit solchen Aussagen wird man ernsthafte Investoren jedenfalls nicht davon überzeugen, für Bitcoin zu stimmen.
Der Vorstand von Microsoft hat den Aktionären bereits geraten, gegen den Vorschlag zu stimmen. Selbst wenn der Vorschlag nicht angenommen wird, sieht Peck darin dennoch Potenzial.
Auch in diesem Fall würde es seiner Meinung nach einen „wichtigen Dialog“ zwischen Microsoft und seinen Aktionären eröffnen und Momentum für einen stärkeren Vorstoß im Jahr 2025 schaffen.
„Egal, ob dieser Vorschlag angenommen wird oder nicht, was die Bitcoin-Anhänger in der vergangenen Woche unternommen haben, um Microsofts Aufmerksamkeit auf BTC zu lenken, ist bereits ein großer und wichtiger Schritt in Richtung des gewünschten Ergebnisses für den Vorschlag, sowohl bei Microsoft als auch bei anderen großen Unternehmen,“ so ein optimistischer Peck.
In der ursprünglichen Präsentation an Microsoft führte das NCPPR den Fall von MicroStrategy an, das laut ihnen 300 % mehr Rendite als Microsoft erzielte, dank ihrer Bitcoin-Strategie, obwohl sie nur einen Bruchteil des Geschäftsvolumens haben.
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