Die Bitcoin-Gier der Unternehmen scheint noch lange nicht gestillt zu sein. Besonders in Asien sticht eine Partei hervor: das japanische Metaplanet. Das Unternehmen kaufte dieses Jahr bereits tausende BTC und schlägt nun erneut zu mit einem Kauf von 136 Bitcoin, im Wert von über 15 Millionen Dollar.
‘Asiatische Strategy’ kauft für Millionen an Bitcoin
Metaplanet, das von einigen bereits als die „Strategy von Asien“ bezeichnet wird, hat erneut tief in die Tasche gegriffen. Für durchschnittlich 111.666 Dollar pro Stück kaufte das Unternehmen 136 neue BTC.
Insgesamt besitzt Metaplanet nun 20.136 Bitcoin, mit einem Gesamtkaufwert von mehr als 2 Milliarden Dollar.
Das macht das Unternehmen nicht nur zum größten öffentlichen BTC-Inhaber in Japan, sondern auch weltweit zu einem Schwergewicht. Metaplanet steht mittlerweile auf Platz sechs der größten börsennotierten Bitcoin-Besitzer. Nur Parteien wie Bullish und Strategy sind noch größer.

BTC Yield schießt in die Höhe – Aktie stürzt ab
Metaplanet meldet stolz, dass der ‘BTC Yield’ seit Januar um sage und schreibe 487 Prozent gestiegen ist. Dieser Yield zeigt, wie viel Bitcoin jeder Aktionär indirekt über seine Aktien besitzt. Anfang dieses Jahres lag das noch bei 0,01 BTC pro Aktie – mittlerweile ist es auf 0,0587 BTC angestiegen. Eine bemerkenswerte Steigerung also, besonders da die Aktionäre hierfür keine zusätzlichen Kosten tragen.
Dennoch ist die Aktie von Metaplanet selbst stark gefallen. Seit dem Höhepunkt im Juni ist der Kurs um 64 Prozent gefallen. Allein im letzten Monat verlor die Aktie mehr als 35 Prozent ihres Wertes. Trotz der beeindruckenden Bitcoin-Position scheinen die Investoren ihre Zweifel zu haben.
Was bedeutet das für den Markt?
Die Strategie von Metaplanet wirft Fragen auf. Funktioniert es, massenhaft Bitcoin zu kaufen, wenn deine Aktie gleichzeitig abstürzt? Oder ist es eher eine Langzeitvision, an der sich andere Unternehmen noch ein Beispiel nehmen sollten?
Tatsache bleibt: Metaplanet vergrößert seinen Vorsprung als größter öffentlicher BTC-Inhaber in Asien. Und solange das Vertrauen in Bitcoin weiter wächst, scheint das Unternehmen seinen Platz in der weltweiten Spitze vorerst zu sichern.
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