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Malaysia droht Milliarden zu verlieren, da das Land noch keine klare Politik für das Cryptomining hat. Laut einem neuen Bericht der Access Blockchain Association of Malaysia könnte der Markt innerhalb eines Jahres um mehr als 110 Prozent wachsen: von 2,44 Milliarden Dollar in 2024 auf 5,13 Milliarden Dollar in 2025.
Das schnelle Wachstum wird vor allem Malaysias strategischer Lage, technologischem Know-how und finanzieller Infrastruktur zugeschrieben, die islamische Vorschriften berücksichtigt. Gleichzeitig kämpft das Land mit großangelegtem Stromdiebstahl durch illegale Miner. Zwischen 2020 und September 2024 verlor das nationale Stromunternehmen Tenaga Nasional Berhad (TNB) mehr als 104 Millionen Dollar durch gestohlenen Strom. In der Periode von 2018–2021 beliefen sich die Verluste sogar auf 542 Millionen Dollar.
Der Bericht spricht sich für einen gesetzlichen Rahmen aus, der illegale Miningaktivitäten legalisieren könnte. Das würde nicht nur die Verluste von TNB begrenzen, sondern auch zusätzliche Steuereinnahmen generieren. Obwohl es bereits legale Miningunternehmen in Malaysia gibt, operieren diese oft stillschweigend aus Angst vor plötzlichen Politikwechseln, Cyberkriminalität oder physischen Risiken.
Es gibt bereits Beispiele für Cryptomining-Projekte, wie in Melaka, wo Hatten Land mit Hydra X und Frontier Digital Asset Management zusammenarbeitet. Die Forscher raten der Regierung, spezifische Lizenzen auszugeben, grüne Energiepreise zu fördern und Gesetze zu verschärfen, um Diebstahl zu bekämpfen. Zudem könnte Malaysia in sharia-konforme Miningmodelle investieren, was das Land für internationale Akteure attraktiver macht.
Derzeit trägt Malaysia bereits 2,5 bis 3 Prozent zur globalen Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerks bei. Damit steht es weltweit auf Platz sieben oder acht. Eine konsistente Politik könnte diese Position erheblich stärken.
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