Es läuft nicht gut für Bitcoin, der seit seinem Allzeithoch um 25.000 Dollar gefallen ist – aber es kann noch viel schlimmer kommen. Es gibt nämlich gehebelte (Leverage-)Aktien von MicroStrategy, die seit November um 81 % eingebrochen sind. Allein in den letzten drei Handelstagen haben sie etwa 40 % ihres Wertes verloren.
Mit Leverage zu spielen ist wie mit Feuer zu spielen
Es kann verlockend sein, auf gehebelte Aktien zu setzen, da sie schnellere Gewinne ermöglichen. Doch der Nachteil ist, dass sie genauso schnell gegen einen arbeiten können – und genau das haben viele Anleger in den letzten Tagen erlebt.
Während die regulären Aktien von MicroStrategy in den letzten drei Tagen um 20 % gesunken sind, haben die gehebelten Aktien mehr als 40 % an Wert verloren.
„Leverage-ETFs verzeichnen massive Verluste“, schreibt The Kobeissi Letter.
MicroStrategy ist an sich schon eine extrem riskante Aktie, da das Unternehmen im Grunde mit geliehenem Geld Bitcoin kauft. Bitcoin ist volatil, MicroStrategy ist noch volatiler – und eine gehebelte MicroStrategy-Aktie ist entsprechend eine tickende Zeitbombe.

MicroStrategy kaufte Bitcoin im Wert von 33 Milliarden Dollar
MicroStrategy, das seit Kurzem als Strategy bekannt ist, kann mittlerweile eher als eine Art Hedgefonds betrachtet werden, das im August 2020 eine Bitcoin-Strategie eingeführt hat.
Das Unternehmen, das ursprünglich für seine Softwarelösungen bekannt war, ist mittlerweile vor allem als Bitcoin-Hedgefonds zu sehen. Es setzt alles daran, mehr Bitcoin zu akkumulieren, und ist in Bezug auf den zukünftigen Erfolg der digitalen Währung mehr als all-in.
Selbst bei einem aktuellen Bitcoin-Kurs von 83.870 Dollar gerät MicroStrategy noch nicht in Schwierigkeiten. Das Unternehmen hat seine Bitcoin zu einem Durchschnittspreis von 66.000 Dollar pro Coin erworben.
Insofern scheint die Situation noch relativ stabil zu sein – dennoch wächst die Nervosität über die jüngste Kursentwicklung. Glaubst du, dass die Bitcoin-Bullrun noch weitergeht, oder stehen wir möglicherweise am Beginn eines echten Bärenmarktes?
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