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Payy Network hat zentrale Dienste eingestellt, nachdem ein Hacker die Ethereum-Bridge des Netzwerks vollständig geleert hatte. Nutzer können vorerst kein Geld einzahlen, abheben oder überweisen. Auch Kartentransaktionen sind ausgesetzt.
Wie viele Kryptowährungen entwendet wurden, ist noch unklar. Payy untersucht den Angriff und versucht zugleich, die Beute nachzuverfolgen.
Der Angriff ereignete sich am 24. September. Nach Angaben von Payy nutzte der Angreifer eine Schwachstelle im Bridge-Vertrag auf Ethereum aus und zog anschließend sämtliche dort hinterlegten Guthaben ab.
Dabei handelte es sich um Kryptowährungen, die Nutzer über die Bridge eingezahlt hatten, um Dienste im Payy Network und in der Payy Wallet zu nutzen.
Payy teilte mit, der Bridge-Vertrag auf Ethereum sei kompromittiert und vollständig geleert worden.
Welche Schwachstelle genau ausgenutzt wurde und wie viel Geld verschwunden ist, hat Payy bislang nicht bekannt gegeben.
Nach dem Angriff stoppte Payy Einzahlungen, Abhebungen, Überweisungen und Kartentransaktionen. Auch mehrere Funktionen der Payy Wallet sind vorübergehend nicht verfügbar.
Die Adressen des Angreifers wurden an Ermittlungsbehörden, Kryptobörsen und Blockchain-Analysefirmen weitergegeben. Damit hofft Payy, die gestohlenen Kryptowährungen nachverfolgen und möglicherweise abfangen zu können, falls sie an eine Handelsplattform transferiert werden.
Unklar ist noch, wie viele Nutzer betroffen sind, wann die Dienste wieder aufgenommen werden und ob mögliche Verluste erstattet werden.
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