Die institutionelle Krypto-Plattform Bullish bereitet sich auf einen großen Schritt in Richtung Wall Street vor. Das Unternehmen möchte durch einen Börsengang Hunderte Millionen einsammeln und wird dabei von Schwergewichten wie BlackRock und ARK Invest unterstützt.
Bullish zielt auf Milliardenbewertung bei IPO
Laut einer neuen Einreichung bei der US-Börsenaufsicht SEC möchte Bullish 20,3 Millionen Aktien zu einem Preis zwischen 28 und 31 Dollar pro Stück anbieten. Der Erlös des Börsengangs könnte bis zu 629,3 Millionen Dollar betragen, was bei dem höchsten Kurs eine Gesamtbewertung von 4,2 Milliarden Dollar bedeutet.
Die Aktien werden unter dem Tickersymbol ‘BLSH’ gelistet. Große Vermögensverwalter wie BlackRock und ARK Invest planen, Aktien im Wert von etwa 200 Millionen Dollar zu kaufen.
Bullish besitzt Milliarden in Krypto
Die Plattform richtet sich insbesondere an institutionelle Anleger und bietet Handel unter anderem mit Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) an. Laut der Einreichung bei der SEC verfügt Bullish über mehr als 3 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln. Darunter fallen unter anderem 24.000 BTC, 12.600 ETH und Hunderte Millionen in Stablecoins und Bargeld.
Das Unternehmen erwartet zudem einen Nettogewinn von 106 bis 109 Millionen Dollar im zweiten Quartal, obwohl diese Zahlen noch nicht offiziell bestätigt sind.
Trump-Politik stimuliert Kryptounternehmen Richtung Börse
Bullish ist nicht das erste Kryptounternehmen, das den Schritt an die Börse macht. Früher in diesem Jahr ging der Stablecoin-Herausgeber Circle erfolgreich an die NYSE, während auch die Handelsplattform eToro im Mai an der Nasdaq gelistet wurde.
Laut Analysten ist die positive Einstellung von Präsident Donald Trump gegenüber Krypto ein wichtiger Grund für diese Entwicklungen. Seit seiner Wiederwahl im Januar gibt es mehrere Anzeichen dafür, dass die US-Regierung mehr Raum für Kryptoinnovationen bietet.
Ein konkretes Beispiel ist die kürzliche Unterzeichnung des GENIUS Act, ein Gesetz, das Regeln für die Ausgabe von Stablecoins festlegt und gleichzeitig die Verbraucher schützt, indem es strengere Reserveanforderungen vorschreibt.
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