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Der Oktober begann anders, als viele Krypto-Investoren gehofft hatten. Obwohl der Monat oft den Spitznamen „Uptober“ trägt, dank guter Leistungen in den Vorjahren, scheint er dieses Mal eher ein „Rektober“ zu sein. Dies spiegelt sich in den mehr als 500 Millionen US-Dollar an Liquidationen wider, womit der Oktober den schlechtesten Start aller Zeiten verzeichnete.
Laut Daten der Blockchain-Analyseplattform CoinGlass wurden vor allem die großen Akteure hart getroffen. Bitcoin (BTC) verzeichnete Liquidationen in Höhe von etwa 140 Millionen US-Dollar, während Ethereum (ETH) 109 Millionen US-Dollar an Wert verlor. Diese Liquidationen waren das Ergebnis einer scharfen Ablehnung des Widerstandsniveaus von Bitcoin bei 64.000 US-Dollar, was den Preis auf knapp über 61.000 US-Dollar fallen ließ.
Geopolitische Unsicherheit
Die erwarteten Anstiege im Oktober sind bisher ausgeblieben. Es bleibt die Frage, ob der Oktober seinem Ruf noch gerecht wird oder ob der Markt zu früh auf eine neue Aufwärtsbewegung spekulierte. Die jüngsten Raketenangriffe des Irans auf Israel haben weltweit für Aufruhr gesorgt, was sich auch auf den Kryptomarkt auswirkt. Die weitere Entwicklung des Konflikts wird voraussichtlich erheblichen Einfluss auf den Kursverlauf verschiedener Kryptowährungen haben.
Steigende Arbeitslosigkeit
Auch die steigenden Arbeitslosenzahlen in den Vereinigten Staaten tragen zum negativen Sentiment bei. Der bekannte Makro-Analyst Benjamin Cowen warnt, dass die Arbeitslosigkeit bis Ende 2024 auf 4,9 % ansteigen könnte, was einen negativen Einfluss auf den Bitcoin-Kurs hätte. Er vergleicht die Situation mit früheren Marktkorrekturen, wie im Jahr 2000 und 2019, als steigende Arbeitslosigkeit die Märkte unter Druck setzte. Obwohl Bitcoin derzeit bei etwa 61.400 US-Dollar notiert, bleibt die Zukunft unsicher.
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