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Spotmarkt

Definition Spotmarkt

Der Spotmarkt ist ein Handelsplatz, an dem Kryptowährungen, Rohstoffe oder Devisen sofort den Besitzer wechseln. Die Abwicklung erfolgt direkt oder innerhalb weniger Tage.

Was ist der Spotmarkt?

Ein Spotmarkt, auch Kassamarkt genannt, ermöglicht den sofortigen Handel mit Vermögenswerten wie Kryptowährungen, Aktien, Rohstoffen oder Devisen. Anders als beim Terminmarkt (Futures Market) schließen Käufer und Verkäufer den Handel direkt ab, meist innerhalb von zwei Geschäftstagen. Die Spotpreise zeigen dabei den aktuellen Wert des Vermögenswertes. Börsen und Finanzplattformen bilden diesen Markt und ermöglichen den unmittelbaren Kauf oder Verkauf.

Wie funktioniert der Kassamarkt?

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Käufer und Verkäufer handeln direkt oder über eine Börse und schließen das Geschäft nahezu sofort ab. Bei Kryptowährungen wandert der Coin unmittelbar in die Wallet des Käufers. Diese schnelle Abwicklung zieht vor allem kurzfristige Trader an, die von raschen Preisänderungen profitieren wollen.

Spotmarkt vs. Terminmarkt

Der wichtigste Unterschied liegt in der Abwicklungszeit. Auf dem Spotmarkt erfolgt die Lieferung sofort. Beim Terminmarkt vereinbaren die Parteien den Preis heute, doch Lieferung und Zahlung folgen später. Während der Kassahandel aktuelle Preise abbildet, zeigen Terminmärkte Spekulationen auf künftige Kursbewegungen.

Welche Rolle spielt der Spotmarkt im Kryptohandel?

Im Kryptohandel spielt dieser direkte Markt eine zentrale Rolle. Anleger kaufen und verkaufen Bitcoin, Ethereum oder andere Coins sofort. Damit steigen sie unkompliziert ein oder lösen Bestände zum aktuellen Kurs auf. Zudem bieten viele Kryptobörsen einen Tausch gegen Fiat-Währungen an.

Zusammenfassung

Der Spotmarkt liefert Vermögenswerte sofort und richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Er unterscheidet sich vom Terminmarkt durch die unmittelbare Abwicklung und bildet im Kryptohandel die Basis für schnelle Trades.