Masternodes sind Server, die eine vollständige Kopie der Blockchain speichern. Sie ähneln damit Minern, arbeiten jedoch im Proof-of-Stake-Verfahren. Wer einen solchen Knoten betreibt, staked dafür Coins. Oft geht es dabei um große Mengen, die dadurch gebunden bleiben und nicht aktiv am Markt gehandelt werden. Dies ist jedoch nicht der eigentliche Zweck, sondern lediglich ein Nebeneffekt.
Der Grund für die hohe Einlage liegt woanders: Sie hebt die Hürde für den Betrieb deutlich an. Denn je teurer der Einstieg, desto unattraktiver wird ein Missbrauch für böswillige Akteure. Verhält sich ein Masternode nämlich schlecht, lassen sich die gestakten Coins einziehen.
Oft können außerdem kleinere Coin-Inhaber ihre Bestände einem Masternode zuweisen, indem sie gezielt einen Betreiber auswählen. Der Knoten erhält dadurch die Stimmrechte für diese Coins, jedoch nicht das Recht, sie zu bewegen oder anderweitig darüber zu verfügen. Die Wahl fällt deshalb oft auf jene Masternodes, die die attraktivste Vergütung bieten.