Der Begriff „Confluence” (Konfluenz) beschreibt das Zusammentreffen mehrerer Werkzeuge der technischen Analyse an derselben Preisebene. Je mehr Signale an einem Punkt zusammenlaufen, desto zuverlässiger gilt das Einstiegssignal unter Tradern.
Wie funktioniert Confluence in der Chartanalyse?
Ein klassisches Beispiel ist das Zusammentreffen eines Fibonacci-Retracements, einer starken Unterstützungszone und eines gleitenden Mittelwerts auf demselben Kursniveau. Charttechniker sprechen in solchen Fällen von hoher Konfluenz und werten diese Konstellation als eines der stärksten Einstiegssignale überhaupt.
Warum ist die Konfluenz so aussagekräftig?
Die Idee dahinter ist einfach: Markieren mehrere unabhängige technische Indikatoren dasselbe Kursniveau, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass diese Zone tatsächlich als Unterstützung oder Widerstand fungiert. Deshalb nutzen erfahrene Trader Confluence gezielt, um Fehlsignale einzelner Indikatoren auszufiltern und ihre Einstiege präziser zu wählen.