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Wenn wir Ki Young Ju von CryptoQuant Glauben schenken dürfen, dann hat der Bitcoin-Kurs in diesem Zyklus seinen Höhepunkt noch lange nicht erreicht. Basierend auf einem Indikator schließt Ki Young Ju, dass Bitcoin noch „einen langen Weg zu gehen“ hat, bevor wir den höchsten Kurs dieses Zyklus sehen.
Warum? Weil 63 Prozent der Realized Cap von Bitcoin bereits 6 Monate oder länger auf derselben Adresse stehen.
Die Realized Cap ist ein sogenannter On-Chain-Indikator, der eine bessere Schätzung der Marktkapitalisierung von Bitcoin geben soll als die gewöhnliche Marktkapitalisierung.
Realized Cap berechnet den Marktwert von Bitcoin, indem alle Münzen gegen den Kurs bewertet werden, zu dem sie zuletzt den Besitzer gewechselt haben. So werden zum Beispiel verlorene Bitcoin automatisch nicht mehr in der Realized Cap berücksichtigt.
Derzeit liegt der Prozentsatz für Bitcoin, die bereits 6 Monate oder länger nicht bewegt wurden, bei 63 Prozent. Während vorheriger Bullenmärkte wurden die Spitzen erst bei 15 Prozent, 5 Prozent und 5 Prozent erreicht. Das war in den Jahren 2021, 2018 und 2014.
Ein weiterer Grund für mehr Steigerungen liegt laut Ki Young Ju in der Hashrate von Bitcoin. Die liegt zum Zeitpunkt des Schreibens dreimal höher als in 2021, als wir uns rund um denselben Bitcoin-Kurs bewegten.

Die Hashrate misst die Rechenleistung im Netzwerk von Bitcoin. Eine höhere Hashrate steht grundsätzlich für ein leistungsfähigeres und sichereres Netzwerk. Allerdings muss man dabei natürlich auch berücksichtigen, dass die Ausrüstung bessere Leistungen erbringt.
Weiterhin teilt Ki Young Ju mit, dass kürzlich noch 18.000 Bitcoin von Coinbase verschwunden sind. Diese Bitcoin sind sehr wahrscheinlich in Wallets gelandet, in denen sie vom Eigentümer selbst verwaltet werden.
Es gibt also immer weniger Bitcoin, die für den freien Verkauf verfügbar sind, und das ist auch eine interessante Statistik im Vorfeld des Halvings und möglicherweise im Vorfeld eines neuen Bullenmarkts.
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