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Der Bitcoin-Kurs liegt auf 24-Stunden-Sicht nahezu unverändert. Zwischenzeitlich gab es allerdings deutliche Schwankungen. Gestern Nachmittag setzte gegen 16:00 Uhr ein kräftiger Kursanstieg ein, ehe der Kurs in der Nacht ab 03:00 Uhr stark nachgab. Derzeit scheint der steigende Ölpreis Bitcoin erneut zu belasten.

Steigender Ölpreis belastet Bitcoin

Die Lage im Nahen Osten hat sich in den vergangenen Wochen nicht entspannt. So wiesen die USA gestern ihre nicht zwingend benötigten Regierungsmitarbeiter und deren Familien an, Saudi-Arabien so schnell wie möglich zu verlassen.

Die Angriffe der Huthi auf Saudi-Arabien verschärfen sich zunehmend. Zugleich sollen sich die Streitkräfte der USA und Israels im Hintergrund auf einen Angriff auf den Iran in den Monaten nach den US-Zwischenwahlen vorbereiten.

Die Planungen für einen kurzen, aber intensiven Militäreinsatz sollen voranschreiten.

Für die Finanzmärkte und Bitcoin (BTC) sind das keine ermutigenden Nachrichten. Die Entwicklung spricht nicht für einen raschen Frieden, sondern eher für eine weitere Eskalation des Krieges. Wie lange der Iran den USA noch standhalten kann, lässt sich kaum abschätzen.

Druck auf Frankreichs Staatsanleihen wächst

Unterdessen nehmen die Spannungen am französischen Anleihemarkt deutlich zu. Der viel beachtete Renditeabstand zu Deutschland ist inzwischen auf fast 160 Basispunkte gestiegen. Eine Lösung der Probleme Frankreichs zeichnet sich damit nicht ab. Vielmehr deutet die Entwicklung auf eine Verschärfung hin.

Gemeint ist die Differenz zwischen den Renditen zehnjähriger französischer und deutscher Staatsanleihen. Diese sollten eigentlich eng beieinanderliegen. Inzwischen beträgt der Abstand jedoch mehr als 1,50 Prozentpunkte. Das ist bedenklich: Offenbar vertrauen die Märkte Frankreich deutlich weniger als Deutschland.

Auch für Bitcoin ist das relevant. Die Spannungen könnten die Europäische Zentralbank zu Stützungsmaßnahmen zwingen. Sie zeigen, dass das Finanzsystem unter Druck steht. Daraus könnte sich im Extremfall eine Schuldenkrise entwickeln.

Kurzfristig belastet das Bitcoin, langfristig könnte die Entwicklung dagegen positive Folgen haben. Denn mögliche Stützungsmaßnahmen könnten mit einer Ausweitung der Geldmenge einhergehen.

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