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Der Bitcoin-Kurs fiel gestern um mehrere Tausend Dollar. Auslöser waren die Daten zum Verbraucherpreisindex (CPI), die insgesamt höher ausfielen als erwartet.

Die Reaktion der Märkte war eindeutig: Die Anleiherenditen stiegen erneut, die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Oktober nahm deutlich zu. Risikoanlagen gerieten unter Druck, während der US-Dollar zulegte.
Ein einzelner Inflationsbericht lässt noch keine weitreichenden Schlüsse zu. Dennoch reichte er aus, um die Märkte unter Druck zu setzen.
Ein Grund dafür war, dass sich der gestiegene Ölpreis offenbar inzwischen auch auf andere Bereiche der Wirtschaft auswirkt. Die Kerninflation (Core CPI), bei der Lebensmittel- und Energiepreise ausgeklammert werden, lag im September bei 0,33 Prozent gegenüber dem Vormonat.
Analysten hatten mit rund 0,20 Prozent gerechnet. Damit fiel die Kerninflation höher aus als erwartet. Die auf ein Jahr hochgerechnete durchschnittliche Teuerungsrate der vergangenen drei Monate stieg dadurch von 2 Prozent im August auf 3,4 Prozent im September.
Inzwischen gibt es erste Anzeichen einer Stabilisierung an den Märkten. Zwar hat sich Bitcoin (BTC) noch nicht von dem Rückschlag erholt. Der US-Dollar gab jedoch bereits wieder etwas nach, Gold und Silber machten einen Teil ihrer Verluste wett, und die Anleiherenditen sanken leicht.
An den US-Aktienmärkten ist die Lage dagegen weiterhin angespannt. Auch die Futures notieren derzeit im Minus. Die Anleger scheinen die Auswirkungen des Inflationsberichts also noch nicht vollständig verdaut zu haben.
Gleichzeitig gibt der Ölpreis heute etwas nach. Das dürfte auch an den Anleihemärkten für etwas Entlastung sorgen. Überbewerten sollte man den Rückgang allerdings nicht, denn Öl kostet weiterhin deutlich mehr als 100 Dollar je Barrel.
Das gilt zumindest für die Dezember-Kontrakte. Von dieser Seite erhält Bitcoin daher bislang kaum Entlastung.
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