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Der Bitcoin-Kurs ist in den vergangenen 24 Stunden leicht gestiegen. Damit eröffnet sich für die Bullen die Chance auf eine Stabilisierung. In den vergangenen Tagen hatte Bitcoin (BTC) unter der jüngsten Eskalation zwischen den Vereinigten Staaten und Iran gelitten, die Ölpreise und Renditen nach oben trieb. Nun sagt Trump, das Ganze werde „nicht allzu lange“ dauern.

US-Präsident Donald Trump versucht derweil, die Finanzmärkte zu beruhigen. Seiner Darstellung nach werden die erneuten Feindseligkeiten mit Iran nicht lange anhalten.
Trump verwies dabei auf die schweren US-Angriffe vom Dienstag und erklärte, Washington könne bei Bedarf erneut zuschlagen. Zugleich deutete er an, Iran habe immer weniger Spielraum, die Konfrontation fortzusetzen.
Vorerst deutet die Lage im Nahen Osten jedoch noch nicht auf eine klare Deeskalation hin. Iran reagierte auf die US-Angriffe mit Aktionen gegen Verbündete der Vereinigten Staaten in der Region.
Am Donnerstag meldete auch Kuwait, von iranischen Raketen und Drohnen betroffen gewesen zu sein, die nach Angaben iranischer Staatsmedien auf US-Militärstützpunkte im Land gerichtet waren. Die kuwaitische Luftabwehr griff ein.
Hinter den Kulissen scheint innerhalb der US-Regierung allerdings der Druck zu wachsen, eine weitere Eskalation zu verhindern. Reuters zufolge bemühen sich unter anderem Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio, den Konflikt vor den US-Zwischenwahlen im November unter Kontrolle zu halten.
Gleichzeitig sieht Binance-Gründer Changpeng Zhao einen weiteren möglichen Rückenwind für Bitcoin. Nach Einschätzung von CZ beginnt ein Teil des spekulativen Kapitals, das zuvor in KI-Aktien geflossen war, wieder in den Kryptomarkt zurückzukehren. Das wäre bedeutsam, weil gerade dieses schnelle Kapital häufig für zusätzliche Dynamik sorgt, wenn Bitcoin charttechnisch ausbricht.
Auch auf längere Sicht bleibt die institutionelle Adoption nach Einschätzung des Analysehauses River ein wichtiger potenzieller Katalysator. River zufolge ist Bitcoin in Anlageportfolios nach wie vor äußerst gering gewichtet.
In einem Szenario, in dem 20 bis 40 Prozent der Anleger am Ende lediglich 2 bis 4 Prozent ihres Vermögens in Bitcoin investieren, könnten dem Modell zufolge zwischen 1,3 und 5,3 Billionen US-Dollar in Bitcoin fließen. Daraus leitet River einen theoretischen Kurs von 250.000 bis sogar 840.000 US-Dollar innerhalb von drei bis fünf Jahren ab.
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