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Der Bitcoin-Kurs ist in den vergangenen 24 Stunden um knapp ein Prozent gestiegen und liegt damit wieder über 82.000 Dollar. Seit dem Tief bei knapp 58.000 Dollar hat Bitcoin bereits mehr als 40 Prozent zugelegt. Nach Einschätzung von Matt Crosby von Look Into Bitcoin hat der Bullenmarkt jedoch gerade erst begonnen. Grundlage seiner Einschätzung sind die Verkäufe langfristiger Anleger.

In einer neuen Analyse verweist Matt Crosby darauf, dass langfristige Anleger während eines Bullenmarkts üblicherweise 37 bis 38 Prozent ihrer Bitcoin-Bestände (BTC) verkaufen. Im aktuellen, noch jungen Zyklus haben sie bislang lediglich 3,16 Prozent ihrer Coins veräußert.

Daraus leitet Crosby ab, dass der aktuelle Bullenmarkt erst zu 8,5 Prozent durchlaufen sei.
Bemerkenswert ist das aus seiner Sicht angesichts einer Reihe erheblicher Negativmeldungen, mit denen diese Anleger konfrontiert waren. Dazu zählt der Hack der Hardware-Wallet Coldcard, bei dem Bitcoin im Wert von mehr als 100 Millionen Dollar verloren gingen.
Zudem wurde in den USA der CLARITY Act abgelehnt. Crosby beobachtet außerdem, dass Bitcoin-Miner die Branche verlassen, um sich auf künstliche Intelligenz zu konzentrieren. Dennoch stieg der Kurs weiter. Für Crosby sind das ausgesprochen positive Signale.
Auffällig ist allerdings, dass Crosby in seiner Analyse einen Bullenmarkt voraussetzt, ohne dies näher zu begründen. Zwar hat Bitcoin seit dem Tief bereits mehr als 40 Prozent zugelegt. Auch scheint der Kurs im Bereich zwischen 70.000 und 80.000 Dollar gut unterstützt zu sein.
Ob das für den Beginn eines mehrjährigen Bullenmarkts ausreicht, bleibt jedoch offen. Schließlich hängt die Entwicklung von Bitcoin auch vom weiteren gesamtwirtschaftlichen Umfeld ab.
Sollten die Zinsen weiter so stark steigen wie zuletzt, könnten erneut Verwerfungen im Finanzsystem auftreten. Solche Statistiken können daher interessante Anhaltspunkte liefern, bieten aber keine Gewissheit über den weiteren Kursverlauf.
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