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Der Bitcoin-Kurs ist in den vergangenen 24 Stunden um etwas mehr als 1 Prozent gestiegen. Damit notiert Bitcoin (BTC) bei 79.700 Dollar.
Auf Wochensicht liegt der größte digitale Coin des Marktes sogar mehr als 6 Prozent im Plus. Für Bitcoin und die Finanzmärkte dürfte der heutige Tag wichtig werden, weil Kevin Warsh beim Symposium in Jackson Hole ans Rednerpult tritt.
Für Warsh ist die Lage heikel, denn Nvidia hat in dieser Woche außerordentlich starke Zahlen vorgelegt. Damit bleibt ihm kaum etwas anderes übrig, als einen eher restriktiven Ton anzuschlagen. Die Inflation liegt weiterhin über dem gewünschten Niveau, und die starken Nvidia-Zahlen dürften kaum dazu beitragen, sie in Richtung der angestrebten 2,0 Prozent zu drücken.
Vor diesem Hintergrund wäre es bemerkenswert, sollte Warsh eine Rede halten, die als geldpolitisch locker interpretiert wird. Ziel der US-Notenbank ist inzwischen auch, die langfristigen Zinsen nach unten zu bringen.
Entsteht am Markt der Eindruck, Warsh lasse der Inflation zu viel Spielraum, dürften Investoren dafür höhere langfristige Zinsen verlangen. Dann würde der Markt die strafferen Finanzierungsbedingungen selbst herstellen.
So oder so dürfte es ein spannender Moment werden, wenn Warsh sich heute Nachmittag beim großen Jackson-Hole-Symposium äußert. Die gesamte Finanzwelt schaut jedenfalls zu.
Betrachtet man ausschließlich den Bitcoin-Kurs, kämpfen die Bullen im Wochenchart derzeit an einer interessanten Stelle. Im Bereich von 78.000 bis 78.500 Dollar verlaufen der exponentielle 100-Wochen-Durchschnitt in Grün und der exponentielle 55-Wochen-Durchschnitt in Blau.
In dieser Zone scheint es Bitcoin schwerzufallen, nachhaltig auszubrechen.

Ganz überraschend kommt der Widerstand nicht. Bitcoin kommt schließlich aus einer schwierigen Phase, und ein großer Teil des jüngsten Anstiegs dürfte auf die erzwungene Schließung von Short-Positionen zurückgehen. Ob hier bereits der echte Ausbruch von Bitcoin in Richtung eines neuen Bullenmarkts zu sehen ist, bleibt offen.
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