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Robert Kiyosaki, der bekannte Investor und Autor von Rich Dad Poor Dad, richtet seinen Blick erneut auf Gold und Silber. Die US-Staatsverschuldung nähert sich der Marke von 40 Billionen Dollar. Für Kiyosaki gewinnen Sachwerte dadurch weiter an Bedeutung. Unter den beiden Edelmetallen hat er derzeit einen klaren Favoriten.
Nach Angaben des US-Finanzministeriums lag die gesamte Staatsverschuldung am 13. August bei rund 39,93 Billionen Dollar. Damit rückt die Schwelle von 40 Billionen Dollar rasch näher. Kiyosaki fragte seine Follower auf X:
„40 Billionen Dollar US-Staatsschulden stehen bevor. Was tut ihr dagegen?“
Kiyosaki verbindet die steigende Verschuldung seit Langem mit seiner Kritik am Halten von Bargeld. Seiner Ansicht nach untergraben Inflation und Geldentwertung die Kaufkraft von Ersparnissen.
Deshalb bevorzugt er Sachwerte wie Gold, Silber und Bitcoin (BTC). Eine steigende Staatsverschuldung bedeutet allerdings nicht automatisch, dass die Preise von Edelmetallen zulegen. Auch Zinsen, Wirtschaftswachstum, der Dollar-Kurs und die Nachfrage der Anleger spielen eine wichtige Rolle.
Kiyosaki äußert sich seit Jahren ausgesprochen positiv zu Gold und Silber. In einem neuen Beitrag verweist er auf sehr optimistische Prognosen unter anderem von Jim Rickards. Dieser sieht Gold auf 10.000 Dollar je Feinunze steigen und Silber auf 200 Dollar.
Unter den beiden Edelmetallen hält Kiyosaki Silber derzeit für die attraktivere Wahl. Der Silberpreis liegt bei rund 66 Dollar je Feinunze. Um das genannte Kursziel von 200 Dollar zu erreichen, müsste sich der Preis also noch mehr als verdreifachen.
Auch bei Gold wäre ein kräftiger Anstieg nötig. Ausgehend von etwa 4.365 Dollar je Feinunze müsste sich der Goldpreis mehr als verdoppeln, um die Marke von 10.000 Dollar zu erreichen.
Bei Silber gibt es fundamentale Entwicklungen, die den Preis stützen könnten. Laut der World Silver Survey 2026 steigt die Nachfrage nach Coins und Silberbarren in diesem Jahr voraussichtlich um 18 Prozent. Gleichzeitig schrumpft das weltweite Silberangebot insgesamt um rund zwei Prozent.
Dem steht gegenüber, dass die industrielle Nachfrage voraussichtlich um drei Prozent zurückgeht. Das liegt unter anderem an einer geringeren Nachfrage aus der Solarbranche.
Trotz dieses Rückgangs wird für 2026 weiterhin ein Defizit von 46,3 Millionen Feinunzen erwartet. Damit würde der Silbermarkt das sechste Jahr in Folge ein Angebotsdefizit verzeichnen.
Ein solch anhaltendes Defizit kann den Silberpreis stützen, macht einen Anstieg auf 200 Dollar kurzfristig aber nicht selbstverständlich. Kiyosaki hatte bereits im vergangenen Dezember prognostiziert, dass Silber 2026 auf 200 Dollar steigen könnte. Sein Kursziel bleibt damit sehr optimistisch. Um dieses Niveau in den kommenden Monaten zu erreichen, wäre vom aktuellen Preis aus ein Anstieg von mehr als 200 Prozent nötig.
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