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Die positive Stimmung rund um XRP scheint allmählich zurückzukehren. Der Kurs erholt sich und verschiedene technische Signale sowie auffällige On-Chain-Daten stärken das Vertrauen der Anleger. Doch wo könnte der Kurs zum Jahresende stehen? Wir fragen verschiedene KI-Modelle.
Der XRP-Kurs stieg am Freitag um anderthalb Prozent. Der Token brach deutlich über den 20-Tage-Durchschnitt bei 2,18 Dollar aus und testet inzwischen den 50-Tage-Durchschnitt bei 2,26 Dollar. Damit zeigt XRP das stärkste technische Bild seit Wochen.
Gleichzeitig verändert sich die Marktdynamik. Die Binance-Reserven sind auf 2,7 Milliarden XRP gefallen – das niedrigste Niveau seit Januar. Das deutet auf eine zunehmende Akkumulation durch Anleger hin, die ihre Coins von der Börse abziehen. In früheren Marktzyklen sorgten genau solche Knappheitssignale häufig für zusätzlichen Aufwärtsdruck.
Die Analyseplattform Finbold ließ einen eigenen Machine-Learning-Agenten drei große KI-Modelle befragen, um eine gemeinsame XRP-Prognose zu erstellen. Demnach könnte XRP bis Ende 2025 im Durchschnitt bei 2,43 Dollar liegen. Das entspricht einem Anstieg von fast zehn Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau von rund 2,20 Dollar.
Das Ergebnis klingt ermutigend, doch die zugrunde liegenden Prognosen zeigen, wie gespalten der Markt noch ist.
Die drei KI-Modelle kamen zu deutlich unterschiedlichen Kurszielen.
Dadurch liegt der Durchschnitt höher als zwei der drei Einzelprognosen und spiegelt vor allem den Optimismus von Claude wider.
Auch wenn das kombinierte Kursziel positiv ausfällt, zeigen die großen Unterschiede zwischen den KI-Modellen, dass der Markt noch weit von einer einheitlichen Einschätzung entfernt ist. Der jüngste Anstieg sorgt für ein starkes technisches Bild, doch bleibt die Frage, ob XRP genug Momentum hat, um den Ausbruch zu halten.
Vorerst wirkt der Markt optimistisch. Gleichzeitig besteht das Risiko, dass ein gescheiterter Ausbruch oder Schwäche im breiteren Kryptomarkt dennoch zu einem Rücksetzer führt.
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