Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP
gratis sichern
Die Bank of Japan (BoJ) hat den Leitzins am Freitag um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent angehoben. Damit liegt der japanische Leitzins auf dem höchsten Stand seit 31 Jahren. Bitcoin (BTC) reagierte positiv und stieg kurz nach dem Zinsentscheid auf rund 77.400 Dollar.
Bemerkenswert ist das, weil höhere Zinsen in Japan eigentlich als Risiko für die Finanzmärkte gelten. Anleger konnten sich über Jahre günstig in japanischen Yen verschulden und das Kapital etwa in US-Aktien oder andere risikoreiche Anlagen investieren. Mit steigenden Zinsen in Japan verliert diese Strategie an Attraktivität.
Vorerst scheint der Markt das jedoch weitgehend auszublenden. Der Bitcoin-Kurs erholte sich von einem nächtlichen Tief bei rund 76.200 Dollar und stieg nach dem japanischen Zinsentscheid über die Marke von 77.000 Dollar.

Die Zinserhöhung war weitgehend erwartet worden. Die Bank of Japan sorgt sich vor allem um die anhaltende Inflation. Höhere Energiepreise und teurere Importe könnten dazu führen, dass die Teuerung erneut über das Ziel von zwei Prozent steigt.
Es ist die zweite Zinserhöhung innerhalb von drei Monaten. Japan nimmt damit die extrem lockere Geldpolitik der vergangenen Jahre Schritt für Schritt zurück. Der Leitzins liegt nun bei 1,25 Prozent, dem höchsten Niveau seit 31 Jahren.
Der japanische Yen legte nach der Entscheidung dennoch nicht zu. Die Währung verlor gegenüber dem US-Dollar sogar an Boden. Kurz nach dem Zinsentscheid kostete ein Dollar rund 157,28 Yen, zuvor waren es 156,20 Yen gewesen.
Japan spielte über Jahre eine besondere Rolle an den internationalen Finanzmärkten. Wegen der extrem niedrigen Zinsen konnten Anleger günstig Yen aufnehmen und das Geld anschließend in Ländern investieren, in denen Zinsen und mögliche Renditen höher waren.
Diese Strategie ist als sogenannter Carry Trade bekannt.
Steigen die japanischen Zinsen oder wertet der Yen plötzlich deutlich auf, kann dieses Geschäft unter Druck geraten. Anleger könnten dann Positionen abbauen und geliehenes Kapital nach Japan zurückführen. Das kann Verkaufsdruck bei Aktien, Anleihen und auch bei Bitcoin auslösen.
Im August 2024 zeigte sich, wie schnell eine solche Bewegung verlaufen kann. Der abrupte Abbau entsprechender Positionen galt damals als einer der Faktoren hinter deutlichen Verlusten an den Aktienmärkten und am Kryptomarkt.
Vorerst scheint das Risiko jedoch begrenzt. Selbst nach der jüngsten Anhebung liegt der japanische Leitzins bei 1,25 Prozent. Damit bleibt er weiterhin deutlich niedriger als in den USA.
Die Federal Reserve (Fed) hatte den US-Leitzins Anfang der Woche ebenfalls um 0,25 Prozentpunkte angehoben. Damit liegt die Zinsspanne in den Vereinigten Staaten nun bei 3,75 bis 4,00 Prozent.
Der Abstand zu Japan beträgt damit mindestens 2,5 Prozentpunkte. Für Anleger bleibt es deshalb attraktiv, sich günstig in Yen zu finanzieren und das Kapital anderswo zu höheren Renditen anzulegen.
Das könnte sich im weiteren Jahresverlauf ändern, falls beide Zentralbanken ihre Zinserhöhungen fortsetzen. Goldman Sachs und Morgan Stanley rechnen der Quelle zufolge damit, dass die Fed im Oktober erneut die Zinsen anhebt.
Für Bitcoin ergibt sich damit eine besondere Lage. Die japanischen Zinsen steigen weiter, doch der Zinsabstand zu den Vereinigten Staaten bleibt vorerst groß. Die erste Marktreaktion auf den Beschluss fiel jedenfalls positiv aus: BTC stieg von rund 76.200 Dollar auf 77.400 Dollar.
Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.
Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.
👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten
Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.
Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.
Sicher bezahlen mit
Der Bitcoin-Kurs legt heute deutlich zu, während der Ölpreis fällt und die Bank of Japan eine Zinserhöhung beschließt.
Grayscale sieht nach der Erholung des Kryptomarkts genügend Gründe für neues Vertrauen in Bitcoin und macht seinen Kunden Mut.
Eine US-Bitcoin-Reserve ist einen Schritt näher gerückt, aber noch lange kein Gesetz. Das muss noch passieren, bevor die Reserve offiziell wird.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.