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Die italienische Regierung plant, die Kapitalertragssteuer auf Kryptowährungen auf 28 % zu erhöhen, deutlich weniger als die zuvor vorgeschlagenen 42 %. Laut einem kürzlich erschienenen Bloomberg-Bericht, der sich auf Quellen innerhalb der Regierung unter Premierministerin Giorgia Meloni stützt, wird die Steuererhöhung nur 2 % betragen, also von 26 % auf 28 %. Dieser Vorschlag muss noch vom Parlament genehmigt werden, hat jedoch bereits viel Aufmerksamkeit in der Kryptoszene erregt.
Im Jahr 2023 erhöhten italienische Gesetzgeber die Steuer auf Kryptohandel über 2.000 Euro auf 26 % als Teil eines umfassenderen Haushaltsplans. Die ursprünglich vorgeschlagene Erhöhung auf 42 % hätte dem Staat jährlich schätzungsweise 18 Millionen Dollar eingebracht. Mit dem neuen Vorschlag von 28 % wird eine geringere Einnahme erwartet, aber Experten vermuten, dass dies möglicherweise mehr Stabilität für Kryptoinvestoren in Italien bringen könnte.
Finanzminister Giancarlo Giorgetti verteidigte am 31. Oktober noch die vorgeschlagene Erhöhung auf 42 %, jedoch führten politische und wirtschaftliche Entwicklungen zur Anpassung des Plans. Weltweit erlebte der Kryptomarkt einen Aufschwung nach den jüngsten US-Wahlen, bei denen viele pro-Krypto-Gesetzgeber ihre Sitze behalten konnten, was möglicherweise zu einer gemäßigteren Stimmung beitrug.
Giulio Centemero, Mitglied der italienischen Abgeordnetenkammer, äußerte sich am 16. Oktober gegen die Besteuerung von Kryptowährungen und bezeichnete sie als „kontraproduktiv“. Er forderte weitere Diskussionen über den Vorschlag, der weiterhin von der parlamentarischen Genehmigung abhängt. Dieser Plan könnte erhebliche Auswirkungen auf den italienischen Kryptomarkt haben, und Investoren warten gespannt auf das Ergebnis.
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