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Ethereum erlitt am 3. Februar einen herben Rückschlag. Der Kurs stürzte an diesem Tag auf 2.100 US-Dollar ab, nachdem Donald Trump am Wochenende seine Importzölle gegen Kanada, Mexiko und China angekündigt hatte.
Inzwischen hat sich der Ethereum-Kurs wieder etwas erholt, doch ist die Nummer zwei des Marktes bei 2.800 US-Dollar wirklich ein Kauf?
Obwohl die Ethereum-Community weiter auf eine Trendwende hofft, schneidet das Projekt schlechter als der Gesamtmarkt ab.
Während der gesamte Kryptomarkt in den letzten 30 Tagen etwa 10 % seiner Marktkapitalisierung verlor, sackte Ethereum im gleichen Zeitraum um 24,5 % ab.
Auch die Profis sind aktuell wenig optimistisch. Am Futures-Markt sehen wir das niedrigste Optimismus-Niveau seit über 30 Tagen.

Das sorgt für Unsicherheit: Kann Ethereum in naher Zukunft noch auf 3.400 US-Dollar zurückkehren? Die zunehmende Konkurrenz setzt Ethereum unter Druck, ebenso wie die andauernde Debatte über die interne Geldpolitik von Ether und das Problem der Skalierbarkeit.
Es gibt allerdings nicht nur negative Nachrichten zu Ethereum. Man sollte die Situation nicht überdramatisieren.
So kauft World Liberty Financial, das DeFi-Projekt der Trump-Familie, weiterhin große Mengen an Ethereum vom Markt auf.
Donald Trump ist der Präsident der Vereinigten Staaten, und daher ist diese Entwicklung nicht zu unterschätzen.
Es wirkt allerdings ungewöhnlich, dass der US-Präsident sich auf diese Weise in die Finanzmärkte einmischt. Inzwischen ist aber klar, dass er solche Aktionen vor allem nutzt, um das Vermögen seiner Familie zu vergrößern.
Denn warum sollte man sonst eine Memecoin auf den Markt bringen? Für das eigene Reputationsmanagement ist das jedenfalls nicht förderlich.
Gleichzeitig verzeichnen die Ethereum-ETFs in den USA seit dem 30. Januar einen Kapitalzufluss von 487 Millionen US-Dollar. In dieser Hinsicht gibt es also durchaus positive Entwicklungen.
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