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Obwohl die Bitcoin-Dominanz wieder fast bei 60 % liegt, entscheiden sich immer mehr Analysten dafür, Altcoins zu kaufen. „Altcoins bieten im Moment ein viel besseres Risiko-Rendite-Profil als Bitcoin“, so der pseudonyme Händler Dyme.
Dyme ist der Ansicht, dass es mittlerweile zu spät ist, Bitcoin zu kaufen. „Die kommenden 1,5 Jahre sind nicht der richtige Zeitpunkt, um mehr Bitcoin zu kaufen“, fügte er seiner vorherigen Aussage hinzu.
Aus einer Untersuchung von Kraken geht hervor, dass 83,5 % aller Kryptoinvestoren Dollar-Cost-Averaging (DCA) nutzten, um in den Markt einzusteigen. Und 59 % verwenden diese Strategie nach wie vor als primäre Methode, um Krypto zu kaufen.
Die DCA-Strategie bedeutet ganz einfach, dass man regelmäßig einen festen Geldbetrag in ein Finanzinstrument investiert. Die Idee dahinter ist, sowohl Höchst- als auch Tiefststände mitzunehmen, sodass man letztendlich einen durchschnittlichen Einstiegspreis erreicht.
Für Bitcoin war das bisher eine großartige Strategie für die meisten Anleger, aber laut Dyme ist es jetzt eine bessere Idee, Altcoins zu kaufen.
Allerdings bleibt abzuwarten, ob Altcoins tatsächlich besser abschneiden werden als Bitcoin. Sicherlich wird es ein paar geben, die sich besser entwickeln als die größte Münze am Markt, doch das heißt nicht unbedingt, dass es eine bessere Strategie ist, auf Altcoins zu setzen.
Warum nicht? Weil man überhaupt nicht weiß, welche Coins sich in Zukunft gut entwickeln werden. Häufig wird dies von einer kleinen Gruppe Influencern „bestimmt“ oder von Menschen, die Influencer bezahlen.
Ist es nicht seltsam, dass wir nach all den Meme-Coins plötzlich wieder Coins aus der Zeit um 2017 aufleben sahen? Dass wir zum Beispiel beim XRP-Kurs plötzlich einen Anstieg um das Vier- bis Fünffache beobachteten?
Solche Dinge sind praktisch nicht vorhersehbar, es sei denn, man hat Insider-Informationen. Aus diesem Grund könnte man ebenso argumentieren, dass das Risiko-Rendite-Profil von Bitcoin deutlich besser ist als das von Altcoins.
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