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Der jüngste Kursanstieg von Bitcoin (BTC) hat erneut Diskussionen über die Rolle der Währung als Alternative zu traditionellen Vermögenswerten ausgelöst. Inmitten von Marktschwankungen bei Aktien und Anleihen steigt Bitcoin diese Woche auf einen neuen Meilenstein, mit einem Kurs, der derzeit bei etwa $94.000 liegt. Damit verzeichnet die Währung einen Anstieg von fast 6,6% in nur 24 Stunden.
Ein interessanter neuer Blickwinkel kommt von Eric Balchunas, Senior-ETF-Analyst bei Bloomberg. Laut ihm befindet sich Bitcoin in einer entscheidenden Phase, in der es die Bindungen zu traditionellen Märkten wie Technologieaktien löst. Er vergleicht die jüngsten Leistungen mit denen von Gold, das kürzlich auf $3.500 pro Unze gestiegen ist. Während Aktien unter Druck standen und Staatsanleihen ihre Zuverlässigkeit verloren, stieg Bitcoin stetig an.
Was laut Balchunas wesentlich ist, sind die ‚kleinen Siege‘. Nicht das große Spektakel, sondern gerade die konsistenten, einzelnen Momente der Outperformance im Vergleich zu klassischen Märkten verleihen Bitcoin mehr Glaubwürdigkeit als alternatives Anlageinstrument.
Die wachsende Beliebtheit von Bitcoin-ETFs unterstützt diese Entwicklung. Die Fonds verzeichneten gestern ihren größten Zufluss seit Ende Januar. Dieser Anstieg fiel zusammen mit der Loslösung von Bitcoin aus seiner bekannten Korrelation mit US-Technologieaktien. Für Investoren könnte dies ein Zeichen sein, dass der Markt Bitcoin zunehmend als eigenständigen Akteur betrachtet.
Zahlen von Ecoinometrics zeigen, dass sich Bitcoin auffällig von der NASDAQ löst. Während Technologieaktien schwanken, ist Bitcoin über sein 200-Tage-Mittel hinausgestiegen. In früheren Zyklen bedeutete das oft Gegenwind, aber diesmal scheint das Momentum stärker, auch dank institutioneller Zuflüsse über ETFs.
Die große Frage bleibt, ob dieser Trend anhält. Ohne anhaltende Investitionen von Fonds und Privatanlegern könnte die Begeisterung schnell verfliegen. Doch solange der Zufluss anhält, scheint Raum für weiteres Wachstum zu bestehen.
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