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Caroline Ellison, die ehemalige CEO von Alameda Research und rechte Hand von Sam Bankman-Fried, wird nach ihrer Haftstrafe praktisch von vorne anfangen müssen. In einem Vergleich mit FTX hat sie nämlich zugestimmt, ihr gesamtes Vermögen an die Börse zu übertragen.
In der Anklageschrift steht, dass „Ellison keine anderen Vermögenswerte besitzt, außer bestimmten physischen persönlichen Gegenständen“, es wird jedoch nicht auf den Wert der Vermögenswerte eingegangen, die sie abgibt.
Ellison hat sich auch bereit erklärt, bei den Untersuchungen und Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit der insolventen Börse mitzuarbeiten, indem sie beispielsweise Dokumente oder Wissen aus ihrer Zeit als CEO von Alameda Research teilt, und natürlich als Ex-Freundin von Sam Bankman-Fried.
Laut FTX ist der Vergleich vorteilhafter, als Ellison weiterhin gerichtlich zu verfolgen, da sie damit „praktisch alles wiederherstellen können“, was möglich ist, und ihre Zusammenarbeit von erheblichem Wert ist.
Auch sind sie der Meinung, dass die weitere Verfolgung von Ellison unnötige zusätzliche Kosten in Bezug auf Zeit und Geld mit sich bringen würde.

FTX verklagte Caroline Ellison, Sam Bankman-Fried und andere Direktoren im Juli 2023, unter anderem wegen der Verschwendung von Unternehmensvermögen, aber auch wegen betrügerischer Transaktionen und anderer Vergehen.
Mit diesen Anklagen hoffte FTX, bis Februar 2022 Bonuszahlungen in Höhe von 22,5 Millionen Dollar zurückzubekommen, sowie weitere 6,3 Millionen Dollar an Boni aus dem Jahr 2021.
Für den 20. November ist eine Anhörung geplant, um den Vergleich zu überprüfen.
Ellison kooperierte auch mit der US-Regierung im Strafverfahren gegen Bankman-Fried. Dadurch wurde ihre Haftstrafe auf zwei Jahre verkürzt, während diese auch deutlich länger hätte ausfallen können.
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