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Die Stimmung auf dem Kryptomarkt ist auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren gefallen. Der Fear and Greed Index liegt bei nur 13 von 100 Punkten, was auf „extreme Angst“ unter Anlegern hindeutet.
Am 6. Februar lag der Index noch bei 5. Laut Analysten des Krypto-Finanzunternehmens Matrixport deutet dies auf einen möglichen historischen Wendepunkt hin.

Die Stimmung ist so weit abgesackt, dass Matrixport von einem nachhaltigen Boden spricht. Damit meinen die Analysten eine Phase, in der der Verkaufsdruck vollständig nachlässt. Dieses Szenario tritt laut ihnen ein, wenn der 21-tägige gleitende Durchschnitt ihres eigenen Bitcoin (BTC) Fear and Greed Index unter null sinkt und dann wieder steigt. Dies ist aktuell der Fall.
„Dieses Signal zeigt an, dass der Verkaufsdruck nachlässt und die Marktbedingungen beginnen, sich zu stabilisieren“, so Matrixport. Gleichzeitig warnen die Analysten, dass die Kurse kurzfristig weiter fallen könnten.
Ähnliche Tiefpunkte in der Stimmung wurden zuvor im Juni 2024 und November 2025 gemessen, jeweils nach Phasen starker Kursrückgänge. Historisch gesehen erwiesen sich solche Momente als attraktive Einstiegszeitpunkte für Anleger.
Wenn Bitcoin den Februar im Minus abschließt, wären das fünf Verlustmonate in Folge. Dies wäre die längste Serie negativer Monate seit 2018 und einer der schwersten anhaltenden Kursrückgänge in der Geschichte der Kryptowährung.
Frank Holmes, Executive Chairman von Hive Digital Technologies, weist auf ein weiteres technisches Signal hin. Seiner Ansicht nach liegt Bitcoin derzeit etwa zwei Standardabweichungen unter dem 20-Tage-Durchschnitt.
„Dieses Niveau haben wir in den letzten fünf Jahren nur dreimal gesehen“, sagte Holmes. Historisch folgte auf solche extremen Niveaus fast immer eine Erholung auf kurze Sicht, oft innerhalb von zwanzig Handelstagen.
Trotz der Marktturbulenzen bleibt Holmes für die langfristige Perspektive optimistisch. „Die Fundamentaldaten sehen weiterhin stark aus“, erklärt der Vorsitzende von Hive. Er betont, dass technische Signale, die auf einen stark überverkauften Markt hinweisen, bisher eher Chancen geschaffen als zu weiterer Panik geführt haben.
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