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Der südkoreanische Kryptomarkt erlebt ein beispielloses Wachstum mit einem erheblichen Anstieg sowohl bei der Anzahl der Benutzer als auch beim Handelsvolumen.
Aktuelle Daten der Financial Intelligence Unit (FIU) zeigen, dass die Anzahl der Kryptonutzer im ersten Quartal 2024 auf 7,78 Millionen gestiegen ist – ein erheblicher Sprung im Vergleich zu den 6,45 Millionen Nutzern im dritten Quartal 2023.
Dies zeigt das starke Wachstum und das zunehmende Vertrauen in digitale Vermögenswerte unter südkoreanischen Investoren.
Im FIU-Bericht „Virtual Asset Business Survey“ wird zudem festgestellt, dass das Handelsvolumen im selben Zeitraum um satte 67 Prozent von 3,6 Billionen auf 6 Billionen Dollar gestiegen ist. Auch die Marktkapitalisierung von Kryptowährungen in Südkorea erreichte ein neues Hoch und erreichte 53 Billionen Won. Analysten prognostizieren, dass dieser Trend anhalten wird, mit der Erwartung, dass der südkoreanische Kryptomarkt in den kommenden Jahren die Marke von 100 Billionen Won überschreiten wird.
Bitcoin bleibt dabei der unangefochtene Favorit, gefolgt von Ethereum und Ripple. Auch Memecoins wie Dogecoin erfreuen sich im Land großer Beliebtheit. Weltweit bleibt Bitcoin die am meisten akzeptierte Kryptowährung mit einem Marktanteil von über 60 Prozent.
Die zunehmende Akzeptanz von Bitcoin und anderen Kryptowährungen in Südkorea wird weiter durch den Eintritt traditioneller Finanzinstitute und großer Vermögensverwalter gestärkt. Der jüngste Kursanstieg von Bitcoin, der auf ein Rekordhoch von 72.000 Dollar stieg, trägt zusätzlich zum Vertrauen in den Markt bei.
Schließlich stellt das Blockchain-Analyseunternehmen Chainalysis fest, dass politische Veränderungen und Marktbedingungen Einfluss auf die „Kimchi-Prämie“ haben, ein Phänomen, bei dem der Preis von Bitcoin in Südkorea über dem globalen Kurs liegt. Diese Prämie erreichte im März einen Höhepunkt, als Bitcoin ein Rekordhoch erreichte, was ein starkes Zeichen für das Krypto-Fieber in Südkorea ist.
Morgan Stanley will ab Anfang 2027 tokenisierte Aktien anbieten. Die Bank erwartet, dass dieser Markt bis 2030 auf zehn Billionen US-Dollar wächst.
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