Das Interesse an XRP wächst rapide. Laut Analyst Nick Anderson, Gründer von BullRunners, häufen sich die Anzeichen darauf, dass etwas Großes bevorsteht.
In einem neuen Video erläutert er, warum. Seiner Meinung nach fallen technische, monetäre und Marktsignale auffallend zusammen. Genau das beobachtete er auch vor früheren sprunghaften Bewegungen auf dem Kryptomarkt.
Fed öffnet die Geldschleusen erneut
Ein bedeutendes Signal sieht Anderson bei der US-Notenbank. Nach einer längeren Phase der Straffung öffnet die Federal Reserve erneut die Geldschleusen. Es sollen bereits mehr als 16 Milliarden Dollar zusätzlich in das Finanzsystem gepumpt worden sein.
Anderson bezeichnet dies als erhebliche Wende. Er betont, dass ähnliche Geldspritzen in der Vergangenheit oft zu einer höheren Risikobereitschaft bei Anlegern führten. Genau in einem solchen Klima können Coins wie XRP profitieren.
„Die Geschwindigkeit, mit der das Kapital jetzt zurück in den Markt fließt, macht scharfe Kursreaktionen wahrscheinlicher“, sagt er. Doch er warnt auch: „Es bleibt spekulativ. Die Entwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Ereignisse.“
Bewegung bei Stablecoins könnte Trend umkehren
Anderson beobachtet auch Stablecoins wie Tether (USDT), um zu sehen, wohin das Kapital fließt. Steigt die Dominanz von Stablecoins, bedeutet das oft, dass Anleger Risiken meiden. Aber sobald diese Dominanz abnimmt, fließt das Geld tendenziell zurück zu Coins wie Bitcoin (BTC) und XRP.
Und genau das scheint jetzt der Fall zu sein. Die technischen Indikatoren bei Tether zeigen Ermüdungserscheinungen. Die Höchststände werden niedriger, während der Preis weiterhin auf einem hohen Niveau bleibt. Laut Anderson haben wir ähnliche Signale bereits zuvor gesehen, kurz vor starken Aufschwüngen bei Altcoins. Dennoch bleibt er auch hier vorsichtig: „Ein kurzer Aufschwung bei Stablecoins ist weiterhin möglich, was zu einer Pause in der Erholung führen könnte.“
XRP folgt dem Muster von 2017
Was bedeutet dies für XRP? Anderson erkennt auffällige Parallelen zur Zeit vor der explosiven Rally im Jahr 2017. Der Kurs bewegt sich seit Monaten innerhalb einer engen Trading-Range. Es herrscht geringe Volatilität, aber die Signale auf den Wochencharts werden immer stärker.
Er verweist unter anderem auf sich erholende Oversold-Werte. Auch die sogenannten ‚bullish crosses‘ auf Momentumindikatoren sind erneut sichtbar. In früheren Marktphasen gingen solche Schnittpunkte oft erheblichen Kursanstiegen voraus.
Laut Anderson könnte XRP bald wieder in Richtung der 50- und 200-Wochen gleitenden Mittelwert steigen. Wie stark dieser Anstieg wird, hängt seiner Meinung nach vom Marktmomentum ab.
„Die kommenden Wochen werden spannend“, sagt er. „Wenn diese Konsolidierungsphase wirklich vorbei ist, könnte es schnell gehen.“
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