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Der Kryptomarkt steht an einem entscheidenden Punkt. Während Bitcoin (BTC) um die Unterstützung bei rund 80.000 Dollar kämpft, herrscht auch bei Ethereum (ETH) große Unsicherheit. Dennoch erkennt Newsbit-Analyst Erik Juffermans in den Charts Signale, die auf eine mögliche Kurserholung hindeuten. Entscheidend werden die kommenden Tage sein.
Laut Juffermans verdient vor allem die Zone um 2.400 Dollar Aufmerksamkeit. Dieses Niveau hatte lange als starker Widerstand gedient. Nach dem jüngsten Kursanstieg auf fast 2.800 Dollar ist der Ethereum-Kurs jedoch wieder in diesen Bereich zurückgefallen.
Für den Analysten ist diese Bewegung nicht ungewöhnlich. Nach einem Ausbruch kehrt ein Kurs häufig an einen zuvor überwundenen Widerstand zurück, um das Niveau erneut zu testen.
Am vergangenen Wochenende fiel ETH im Tageschart unter die Marke von 2.400 Dollar. Dennoch sieht Juffermans noch keinen Anlass, unmittelbar mit weiteren Verlusten zu rechnen. Der Kurs liegt weiterhin innerhalb der violett markierten Unterstützungszone im folgenden Chart.

In den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob Ethereum diese Unterstützungszone halten kann. Das technische Bild ändert sich laut Juffermans, wenn der Kurs deutlich unter 2.300 Dollar fällt.
Dann droht ein weiterer Rückgang in Richtung 2.000 Dollar. Dabei spielt auch Bitcoin eine wichtige Rolle. Gibt der Bitcoin-Kurs weiter nach, steigt dem Analysten zufolge die Wahrscheinlichkeit, dass auch Ethereum an Wert verliert.
Obwohl Ethereum unter die Marke von 2.400 Dollar gefallen ist, sieht Juffermans gerade in dieser Kursbewegung eine mögliche Chance auf Erholung.
Der Analyst erkennt erste Anzeichen einer sogenannten Bärenfalle. Dabei fällt ein Kurs zunächst unter eine wichtige Unterstützung, woraufhin Anleger mit weiteren Verlusten rechnen. Anschließend dreht der Kurs jedoch überraschend nach oben und erobert das verlorene Niveau zurück.
Dieses Szenario könnte sich nun bei Ethereum abzeichnen. Nach dem Rückgang unter 2.400 Dollar erwarten viele Anleger weitere Verluste. Sollte ETH diese Marke rasch zurückerobern, wäre das laut Juffermans hingegen ein positives Signal.

Voraussetzung dafür ist eine deutliche Rückkehr über 2.400 Dollar. Damit würde Ethereum den jüngsten Ausbruch nach unten rückgängig machen.
Fällt der Kurs dagegen unter 2.300 Dollar, ist das Szenario einer Bärenfalle laut Juffermans hinfällig. Ein weiterer Rückgang in Richtung 2.000 Dollar wäre dann wahrscheinlicher.
Auch das Kursverhältnis zwischen Ethereum und Bitcoin zeigt laut Juffermans eine interessante Entwicklung.
Seit dem Höchststand im vergangenen Monat hat ETH gegenüber BTC fast 14 Prozent an Wert verloren. Inzwischen hat das Kursverhältnis jedoch ein technisch wichtiges Niveau erreicht.

Juffermans zufolge ist Ethereum nach einem vorherigen Ausbruch in einen Bereich zurückgefallen, in dem eine horizontale und eine diagonale Unterstützungslinie aufeinandertreffen.
Zudem scheint sich im Chart eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation abzuzeichnen. In der technischen Analyse gilt dieses Muster häufig als positives Signal, da es auf einen Wechsel vom Abwärts- zum Aufwärtstrend hindeuten kann.
Damit kommen laut Juffermans mehrere technische Signale zusammen, die auf eine neue Phase der Stärke bei Ethereum hindeuten könnten.
Ob es tatsächlich dazu kommt, hängt allerdings maßgeblich von Bitcoin ab. Kann BTC seine wichtigen Unterstützungen halten, könnte dies dem Analysten zufolge einen erneuten Kursanstieg bei Ethereum und anderen Altcoins ermöglichen.
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