Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Konto bei Bitvavo eröffnen
und 15 XRP gratis sichern
Ethereum (ETH) hat einen wichtigen Schritt hin zu einem schnelleren und günstigeren Netzwerk gemacht. Das neue Glamsterdam-Upgrade wurde diese Woche in einem öffentlichen Testnetz aktiviert. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend: Die maximale Kapazität liegt inzwischen bei mehr als dem Dreifachen des bisherigen Werts. Ob Ethereum diese zusätzliche Kapazität auch bei extremer Auslastung bewältigen kann, muss sich allerdings noch zeigen.
Das Glamsterdam-Upgrade wurde am Dienstag auf Sepolia aktiviert. In diesem Testnetz erproben Entwickler neue Funktionen, bevor sie im Ethereum-Hauptnetz zum Einsatz kommen.
Am Donnerstag erzeugte Sepolia bereits Blöcke mit einer maximalen Kapazität von knapp 200 Millionen Gas. Zuvor hatte die Grenze bei rund 60 Millionen gelegen. Damit ist die verfügbare Kapazität um mehr als 230 Prozent gestiegen.
Gas ist die Einheit, mit der Ethereum den Rechenaufwand für Transaktionen misst. Je mehr Gas zur Verfügung steht, desto mehr Vorgänge kann das Netzwerk grundsätzlich verarbeiten.
Vor allem bei hoher Auslastung kann das einen erheblichen Unterschied machen. Wenn viele Nutzer gleichzeitig Transaktionen ausführen, konkurrieren sie um den verfügbaren Platz in den Blöcken. Dadurch können die Transaktionsgebühren deutlich steigen.
Mit Glamsterdam will Ethereum diesen Engpass entschärfen. Das Netzwerk soll mehr Transaktionen verarbeiten können, bevor die Gebühren stark steigen.
Ein mehr als dreimal so hohes Gaslimit bedeutet allerdings nicht automatisch, dass Ethereum auch dreimal so viele Transaktionen bewältigen kann. Denn das Upgrade verändert zugleich den Gasverbrauch bestimmter Vorgänge.
Die ersten Messungen zeigen zudem, dass die zusätzliche Kapazität bislang kaum auf die Probe gestellt wird.
Laut einer CoinDesk-Analyse von mehr als 25 aufeinanderfolgenden Blöcken lag der tatsächliche Gasverbrauch zwischen 52 Millionen und 92 Millionen. Damit wurden lediglich 26 bis 46 Prozent der verfügbaren Kapazität genutzt.
Keiner der untersuchten Blöcke erreichte die neue Obergrenze.
Genau das ist für die nächste Testphase entscheidend. Bei vollständig gefüllten Blöcken müssen die Rechner im Ethereum-Netzwerk deutlich mehr Daten verarbeiten. Die Entwickler müssen noch prüfen, ob das Netzwerk unter diesen Bedingungen stabil bleibt.
Ein anderer Test lieferte dagegen positive Ergebnisse. Bei einem separaten, sechsminütigen Versuch wurden alle 32 vorgesehenen Blöcke vorgeschlagen.
Nach Daten von ethPandaOps erreichte das Netzwerk dabei eine Finalitätsquote von 99,97 Prozent, gemessen an der Menge der eingesetzten ETH. Das deutet darauf hin, dass sich nahezu alle beteiligten Validatoren über die endgültige Bestätigung der Transaktionen einig waren.
Die höhere Kapazität ist nur ein Bestandteil von Glamsterdam. Das Upgrade umfasst außerdem mehrere technische Verbesserungen, die Ethereum effizienter machen sollen.
Eine wichtige Änderung betrifft die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren, die Transaktionen zusammenstellen, und den Validatoren, die neue Blöcke prüfen.
Mit Glamsterdam wird diese Aufgabenteilung in den Netzwerkregeln verankert. Dadurch erhalten Validatoren mehr Zeit, um die korrekte Verarbeitung der Transaktionen zu überprüfen.
Zudem steht künftig vorab fest, welche Konten und gespeicherten Daten für die Ausführung von Transaktionen benötigt werden. Die Rechner können diese Informationen dadurch frühzeitig abrufen, statt während der Verarbeitung darauf warten zu müssen.
Bestimmte Transaktionen lassen sich außerdem gleichzeitig prüfen.
Das Prinzip ähnelt einem Supermarkt mit mehreren Kassen: Steht nur eine Kasse zur Verfügung, bilden sich schnell lange Warteschlangen. Sind mehrere Kassen geöffnet, können in derselben Zeit deutlich mehr Kunden bezahlen.
Für Ethereum könnte das eine wesentliche Verbesserung bedeuten. Das Netzwerk muss nicht mehr sämtliche Vorgänge nacheinander abarbeiten und kann seine verfügbare Kapazität dadurch besser nutzen.
Das bedeutet allerdings nicht, dass sich alle Transaktionen parallel ausführen lassen. Manche Vorgänge hängen voneinander ab und müssen weiterhin in einer bestimmten Reihenfolge verarbeitet werden.
Die Erweiterung birgt auch Risiken.
Wenn Ethereum mehr Transaktionen verarbeitet, müssen die Rechner, die das Netzwerk betreiben, größere Datenmengen prüfen und speichern. Dadurch könnten die Anforderungen an die Hardware steigen.
Die Entwickler wollen verhindern, dass nur noch Nutzer mit besonders leistungsfähigen Rechnern am Netzwerk teilnehmen können. Das könnte die Dezentralisierung von Ethereum beeinträchtigen.
Auch die Gaskosten bestimmter Vorgänge ändern sich, darunter das Speichern und Abrufen von Daten.
Für Anwendungsentwickler kann das Folgen haben. Manche Anwendungen sind auf die derzeitige Kostenstruktur zugeschnitten und könnten bei einer Änderung anders funktionieren.
Deshalb müssen Entwickler ihre Anwendungen erneut testen, bevor Glamsterdam im Hauptnetz eingeführt wird.
Der nächste wichtige Test ist vorläufig für den 27. Oktober geplant. Dann soll Glamsterdam auf Hoodi aktiviert werden, einem weiteren öffentlichen Ethereum-Testnetz.
Der Termin steht noch nicht endgültig fest. Die Entwickler wollen zunächst die Ergebnisse von Sepolia auswerten, bevor sie über den Beginn der nächsten Phase entscheiden.
Für die Einführung im Ethereum-Hauptnetz gibt es bislang keinen Termin.
Für Nutzer könnte das Upgrade erhebliche Vorteile bringen. Wenn Ethereum mehr Transaktionen verarbeiten kann, könnte das den Gebührenanstieg bei hoher Auslastung begrenzen.
Das ist auch für das weitere Wachstum des Netzwerks relevant. Ethereum wird für zahlreiche Anwendungen genutzt, darunter digitale Finanzdienstleistungen und Programme, die Transaktionen automatisch ausführen.
Mehr Aktivität bedeutet allerdings auch eine höhere Belastung des Netzwerks. Glamsterdam soll dafür sorgen, dass Ethereum dieses Wachstum besser bewältigt, ohne an Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit einzubüßen.
Die kommenden Tests sollen vor allem zeigen, wie das Netzwerk reagiert, wenn die neue Kapazität tatsächlich vollständig ausgeschöpft wird.
Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.
Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.
👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten
Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.
Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.
Sicher bezahlen mit
Der Ethereum-Kurs steht an einem entscheidenden Punkt. Newsbit-Analyst Erik Juffermans analysiert wichtige Unterstützungsmarken und die Chancen auf eine neue Rally.
Bitmine investiert erneut Millionen in Ethereum und eigene Aktien. Tom Lee sieht Kaufchancen und nähert sich seinem Ziel, fünf Prozent des ETH-Angebots zu halten.
Ethereum verschiebt den Test des Glamsterdam-Upgrades nach einer Sicherheitswarnung. Entwickler untersuchen mögliche Risiken.
Elon Musks KI Grok entwirft drei Szenarien für den XRP-Kurs am 31. Oktober. Die Konferenz Ripple Swell und die US-Notenbank Fed könnten entscheidend sein.
Der Kryptoanalyst Egrag hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf knapp 17 Dollar im April 2027 für möglich. Anlass zur Hoffnung gibt ein historisches Kursmuster.
Ein Kryptoanalyst erwartet, dass der XRP-Kurs bis Ende 2026 auf 210 Dollar steigt. Doch wie realistisch ist diese Prognose?