Ethereum-Mitbegründer (ETH) Jeffrey Wilcke hat erneut eine große Menge Ethereum an eine Börse überwiesen. Dies wirft Fragen auf, ob er langsam sein Vermögen reduziert oder es sich nur um eine Umschichtung handelt. Analysten weisen derweil darauf hin, dass gerade die Großinvestoren kräftig zukaufen.
Mitbegründer transferiert erneut Millionen in ETH an die Börse
Laut der Blockchain-Analyseplattform Lookonchain überwies Wilcke diese Woche 1.500 ETH im Wert von etwa 6 Millionen Dollar an Kraken. Die Transaktion fiel mit einem Kursrückgang von ETH von etwa 4.500 auf 3.890 Dollar zusammen.
Es ist nicht das erste Mal, dass der Gründer von Ethereum sein Vermögen in Bewegung setzt. Im August überwies er mehr als 9 Millionen Dollar in ETH an Kraken. Zuvor hatte er sogar 262 Millionen Dollar verschoben, wobei er das Geld später wahrscheinlich wieder in neue Wallets zurückholte. Dennoch repostete Wilcke kürzlich eine Nachricht auf X, in der angedeutet wurde, dass er „in Zukunft mehr verkaufen wird“.
Wilcke spielte zwischen 2013 und 2018 eine aktive Rolle in der Entwicklung von Ethereum und gründete anschließend Grid Games. Heute ist er dort CEO und technischer Direktor.
Großinvestoren kaufen mehr als 400.000 ETH in zwei Tagen
Doch seine Aktivitäten verblassen im Vergleich zu dem, was große Investoren in den letzten Tagen getan haben. Mindestens fünfzehn Wallets haben gemeinsam mehr als 406.000 ETH gekauft, im Wert von 1,6 Milliarden Dollar.
Die Käufe erfolgten unter anderem über Kraken, Galaxy Digital, BitGo und den Broker FalconX. Trotz eines Kursrückgangs von 15 Prozent in der vergangenen Woche sehen die Großinvestoren den Rückgang als Kaufgelegenheit. Auch Anfang September tauschte ein großer Spieler sogar Milliarden von Bitcoin gegen Ether, wodurch sein ETH-Bestand auf über 4 Milliarden Dollar anstieg.
Es bleibt die Frage, ob Wilckes Transaktionen ein Zeichen dafür sind, dass Insider ihr Vertrauen verlieren, oder ob die massiven Käufe der Großinvestoren gerade zeigen, dass das Sentiment um Ethereum stark bleibt. Klar ist, dass die großen Spieler den aktuellen Rückgang nutzen.
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