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Die Ethereum Foundation, die Organisation hinter der Entwicklung von Ethereum (ETH), hat etwa zwanzig Prozent ihrer Belegschaft entlassen. Insgesamt fallen 54 Stellen im Rahmen einer umfassenden Umstrukturierung weg. Diese Maßnahme folgt auf Monate interner Veränderungen und eine bemerkenswerte Abwanderung von Führungskräften.
Laut der Foundation soll die neue Struktur dafür sorgen, dass die Organisation effizienter arbeiten und sich voll auf die wesentlichen Herausforderungen für die Zukunft von Ethereum konzentrieren kann. Die Entlassungswelle kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Wettbewerb zwischen Blockchain-Netzwerken weiter zunimmt.
Die Umstrukturierung folgt auf eine unruhige Phase in der Führungsspitze der Ethereum Foundation. Anfang des Monats trat die Co-Geschäftsführerin Hsiao-Wei Wang zurück. Sie folgte damit Tomasz Stańczak, der bereits zuvor aus derselben Position ausgeschieden war.
Auch verschiedene andere prominente Mitarbeiter haben die Organisation in den letzten Monaten verlassen oder sind in neuen Rollen tätig. Berichten zufolge sind in den letzten sechs Monaten insgesamt etwa neun leitende Mitarbeiter ausgeschieden. Dies wirft Fragen zur Ausrichtung und Führung der Organisation hinter Ethereum auf.
Vorstandsmitglied Bastian Aue hat inzwischen zusätzliche Verantwortlichkeiten übernommen und überwacht die täglichen Abläufe während der Übergangsphase.
Die Foundation erklärt, dass die Umstrukturierung Teil einer umfassenderen Strategie ist, um die Entwicklung von Ethereum zu beschleunigen. Die Arbeit wird künftig auf fünf separate Abteilungen aufgeteilt, die sich jeweils auf unterschiedliche Teile des Ökosystems konzentrieren.
Auffällig ist die Gründung einer speziellen institutionellen Abteilung. Diese soll sich auf die Zusammenarbeit mit Unternehmen, Finanzinstitutionen und politischen Entscheidungsträgern konzentrieren. Damit setzt die Ethereum Foundation offenbar verstärkt auf die weitere Integration von Ethereum in die traditionelle Finanzwelt.
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