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Die Aktien von Tesla und SpaceX sind am Donnerstag erneut stark gefallen. Die Unternehmen von Elon Musk stehen nach den US-Zwischenwahlen an der Wall Street unter erheblichem Druck. Anleger befürchten, dass der Wahlsieg der Demokraten Musks ehrgeizige Pläne durchkreuzen könnte.

Tesla-Aktie bricht um 10 Prozent ein

Die Tesla-Aktie verlor am Donnerstag kurz nach Handelsbeginn in den USA 10 Prozent. Damit setzte sich der Kursrückgang vom Mittwoch fort, als die Aktie bereits 3,3 Prozent eingebüßt hatte.

Im Tagestief notierte die Tesla-Aktie am Donnerstag bei rund 347 Dollar. Seit Jahresbeginn hat sie damit etwa 23 Prozent an Wert verloren.

Auch Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX musste erneut deutliche Kursverluste hinnehmen. Die Aktie fiel am Donnerstag um 7,5 Prozent, nachdem sie bereits am Mittwoch nachgegeben hatte.

Zwei Kurscharts über 24 Stunden: Tesla verliert 9,87 Prozent auf 347,18 Dollar, SpaceX gibt um 7,41 Prozent auf 125,88 Dollar nach.

Auslöser der Kursverluste waren die US-Zwischenwahlen vom Dienstag. Die Demokraten erzielten einen deutlichen Wahlsieg und sicherten sich die Mehrheit sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat.

Für Musk ist das eine schlechte Nachricht: Er hatte Hunderte Millionen Dollar für die Unterstützung republikanischer Kandidaten ausgegeben.

Warum Anleger um Musks Unternehmen fürchten

Das Wahlergebnis könnte weitreichende Folgen für Musks Unternehmensimperium haben. Der Milliardär unterhält enge Beziehungen zu Präsident Donald Trump, steht nun aber einem Kongress mit demokratischer Mehrheit gegenüber.

Anleger befürchten vor allem, dass Musks Unternehmen künftig strenger kontrolliert werden. Das könnte seine Pläne in den Bereichen künstliche Intelligenz, Raumfahrt und neue Technologien beeinträchtigen.

Auch eine mögliche Fusion von Tesla und SpaceX könnte stärker in den Fokus der Aufsicht rücken. Die Demokraten könnten zusätzliche Prüfungen eines solchen Zusammenschlusses veranlassen und damit das Verfahren verzögern.

Besonders SpaceX ist anfällig für politische Veränderungen. Das Unternehmen arbeitet eng mit der US-Regierung zusammen und erzielt einen großen Teil seiner Einnahmen mit staatlichen Aufträgen.

Die Sorgen hatten sich bereits am Mittwoch an der Börse bemerkbar gemacht. Am Donnerstag nahm der Verkaufsdruck weiter zu. Anleger rechnen offenbar zunehmend damit, dass Musk seine Pläne in den kommenden zwei Jahren nur unter erschwerten Bedingungen umsetzen kann.

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